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Reifen nicht zu zeitig wechseln

Mobil & Kfz | Von | 11. März 2016

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Neben dem Reifenwechsel sollte im Frühjahr das Fahrzeug gründlich durchgecheckt werden, raten Fachleute Foto: FAKTOR 3 AG

Experten warnen: Regel „von Oktober bis Ostern“ gilt dieses Jahr nicht:
Cottbus (MB/trz). Die Formel „von O bis O“, also von Oktober bis Ostern, ist grundsätzlich eine gute Faustregel zur Nutzung von Winterreifen. Sich allein auf diese Formel zu verlassen, ist jedoch nicht ratsam. Auch wenn der Wetterbericht bereits frühlingshafte Temperaturen ankündigt, können bis in den April hinein die Temperaturen noch einmal deutlich sinken. Dann sind Autofahrer mit Winterreifen sicherer unterwegs. „Wir empfehlen, die Reifen erst zu wechseln, wenn mit anhaltend milderen Temperaturen zu rechnen ist“, sagt Joachim Kosack, Technik-Vorstand des ADAC Berlin-Brandenburg. In diesem Jahr kommt erschwerend hinzu, dass Ostern am 27. März ungewöhnlich früh ist. Zur Erinnerung: Zu Ostern 2008, damals am 23./24. März, herrschten in der Lausitz noch tiefe Minustemperaturen. Wie sich diesmal das Wetter über die Feiertage präsentiert, kann indes noch niemand sagen.
Winterreifen haben nicht nur ein spezielles Profil mit Lamellen und einer größeren Zahl von Negativ-Blöcken für gute Bodenhaftung bei Schnee und Eis, sie bestehen auch aus speziellen Kautschukmischungen, damit die Lauffläche bei kalten Temperaturen nicht verhärtet. Winterreifen bieten deshalb generell bei Temperaturen unter sieben Grad Celsius deutlich mehr Sicherheit.
Allerdings sollten Autofahrer schon jetzt ihre Sommerreifen prüfen, ob sie folgende Anforderungen noch erfüllen: Sie sollten nicht älter als acht Jahre sein. Das Produktionsdatum des Reifens kann an der Flanke abgelesen werden. Die Ziffern „0808“ beispielsweise bedeuten, dass der Reifen in der achten Woche 2008 produziert wurde. Unabhängig vom Alter sollten laut ADAC nur Sommerreifen mit einer Restprofiltiefe von mindestens drei Millimetern gefahren werden. Der Gesetzgeber schreibt 1,6 Millimeter vor. Die Profiltiefe wird in den Hauptrillen gemessen, die bei modernen Reifen mit Reifenverschleißanzeige gekennzeichnet sind. Sind diese zusätzlichen Querbalken bündig mit dem umgebenden Profil, ist die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern erreicht, und der Reifen muss ausgetauscht werden. Wer neue Sommerreifen braucht, sollte frühzeitig bestellen, da die Lieferzeiten in der Hauptwechselzeit oft länger dauern. Tipps zur richtigen Reifenwahl gibt es auch auf www.adac.de.



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