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Sicherheits-Check beim Motorrad wichtig

Mobil & Kfz | Von | 13. Juli 2018

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Ein Sicherheits-Check ist wichtig bei Motorrädern. BMW Wernecke in Wildau lädt auch zum STC Spreewaldtrainingscenter Waldow am 29. September von 10 bis 16 Uhr ein. Hier ist das Fahren mit dem eigenen Motorrad oder einem aktuellen BMW-Modell möglich
Foto: Pro Motor

Was vor der ersten Fahrt geprüft werden sollte.

 

Region (MB). In der Lausitz beginnt die Motorradsaison bereits im April. Doch immer wieder wird vor der ersten Fahrt der Sicherheitscheck vergessen, erklärt das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe. Dies kann natürlich auch jetzt noch nachgeholt werden. Hier fünf Checkpunkte für einen sicheren Saisonstart: Ohne Batterie läuft gar nichts, ein leerer Akku kann die erste Ausfahrt beenden, bevor sie begonnen hat. Zuerst die Spannung prüfen: Liegt sie unter 12,5 Volt, wird die Power knapp – also nachladen. Aber Vorsicht, immer mehr Maschinen besitzen AGM- oder Gel-Batterien, die spezielle Ladegeräte benötigen. Kritisch sind auch ältere, nicht wartungsfreie Batterien: Bei ihnen muss regelmäßig der Säurestand geprüft und mit destilliertem Wasser ergänzt werden. Laien ist wegen der Verletzungsgefahr durch Säure davon eher abzuraten. Das wichtigste Sicherheits-Instrument, das keine Kompromisse duldet sind die Bremsen. Der erste Blick gilt den Belägen – unter zwei Millimeter Stärke (die Trägerplatte nicht inbegriffen) gehören sie erneuert. Der zweite Blick gilt der Bremsflüssigkeit: Ist sie älter als zwei Jahre, ist der Wechsel überfällig.Manche Hersteller schreiben sogar einen jährlichen Wechsel vor. Zum Schluss ein kleiner Test: Lässt sich das Motorrad nach dem Betätigen beider Bremsen nur schwer schieben? Dann ist wahrscheinlich ein Belag in seinem Schacht verklemmt oder ein Bremskolben schwergängig. Das muss eine Werkstatt klären.
Mindestens 1,6 Millimeter schreibt der Gesetzgeber bei den Reifen als Profiltiefe vor, bei Regen viel zu wenig. Besser sind drei Millimeter für mehr Sicherheit.
Anders sieht es beim Luftdruck aus. Hier sollte niemand seine Reifen härter aufpumpen, als es die Bedienungsanweisung vorgibt – die Fahrzeugentwickler haben sich etwas bei den Angaben gedacht.
Die Kette muss die volle Motorkraft auf das Hinterrad übertragen. Verschleiß lässt sich daran erkennen, wie weit sich die Kette von ihrem großen Rad abheben lässt – mehr als ein paar Millimeter sollen es nicht sein Und selbstverständlich dürfen die Kettenräder nicht aussehen wie die Blätter einer Kreissäge – bei spitzen Zähnen ist die Verschleißgrenze längst überschritten. Zum Schluss: Korrekte Spannung einstellen und das Schmieren nicht vergessen.
Ganz wichtig ist auch die Leuchten zu überprüfen.



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