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Altkreis Spremberg ist das erklärte Ziel

18. März 2016 | Von | Kategorie: Spremberg |

Eingemeindung von Hornow und Wadelsdorf ist nicht letzte Erweiterung / Weitere Orte im Visier:
Spremberg (trz). Der Altkreis Spremberg könnte wieder aufleben. Diesmal allerdings in den Grenzen der Stadt Spremberg. Das wünscht sich zumindest Bürgermeisterin Christine Herntier. Bis Ende 2015 umfasste die „Perle der Lausitz“ bereits  181 Quadratkilometer. Der Altkreis Spremberg, der bis Ende 1993 bestand, brachte es auf 349 Quadratkilometer. Zu Jahresbeginn 2016 ist Spremberg wieder ein Stückchen gewachsen. Die Gemeinde Hornow-Wadelsdorf stieß vom Amt Döbern-Land dazu. Das bedeutete schon mal einen Flächenzuwachs von gut 21 Quadratkilometern und 600 Einwohner. In Sprembergs aktuellen Grenzen leben aktuell knapp 23 000 Menschen.

 
Weitere Bestrebungen
Darüber hinaus gibt es Bestrebungen seitens der Orte Wolfshain und Tschernitz, der Spreestadt angegliedert zu werden. Christine Herntier gibt sich bei diesem Thema allerdings zurückhaltend. „Eingemeindungen sind nie einfach zu bewerkstelligen. Da müssen wir sehr sensibel sein.“
Zudem existiert bereits seit Jahren eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Welzow. Im vergangenen Herbst hatten beide Städte ihre gemeinsame Bewerbung für den Stadt-Umland-Wettbewerb präsentiert. Und voraussichtlich um das Jahr 2019 steht eine Gemeindegebietsreform an. Verwaltungseinheiten sollten nach Vorgaben des Landes Brandenburg Einwohnerzahlen von 10 000 Menschen nicht unterschreiten.

 
Nur noch wenige Leute
Welzow hätte nach aktuellen Prognosen im Jahr 2030 nur noch 2800 Einwohner.
Ob dann eine Fusion mit Spremberg der richtige Weg wäre, darauf wolle sich Bürgermeisterin Birgit Zuchold zum jetzigen Zeitpunkt nicht festlegen. Immerhin verfügen beide Städte bereits über ein gemeinsames Standesamt.
Um den Altkreis tatsächlich zu komplettieren, müssten weitere Orte des Amtes Döbern-Land nach Spremberg eingemeindet werden. Dazu gehören Bohsdorf, Bloischdorf, Klein Loitz, Reuthen, Friedrichshain, Klein Düben und Jämlitz. Und von der Gemeinde Neuhausen würden Bagenz und Drieschnitz-Kahsel dazustoßen.




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