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Den Alltag auf die Schippe nehmen

20. Februar 2014 | Von | Kategorie: Senftenberg & Seenland |

Den Alltag auf die Schippe nehmen


Marlen Hoffmann (M.) erhielt einen besonderen Orden und ganz viel Applaus. Sie hat das Layout für die Werbemittel zum 23. Karneval für Menschen mit Behinderung selbst gestaltet. Die erst 16-Jährige freute sich sehr über diese Auszeichnung | F.: ysr

GCC lädt zum 23. Behindertenkarneval / 280 Narren feiern im Kurmärker
Großräschen (ysr). Der Großräschener Carneval Club e.V. Rot Weiß (GCC) hat das 23. Mal zum großen Karneval für Menschen mit Behinderung in den barrierefreien Kurmärkersaal eingeladen. „Diese Veranstaltung ist in dieser Form einzigartig in der Region“, sagt Maik Rätzel, Vereinsvorsitzender des GCC. Landkreis, GCC und die Stadt Großräschen gehen bei der Organisation Hand in Hand. Auch das ehrenamtliche Team rund um den Abend ist eingespielt auf die besonderen Gäste.
Als Carola Wolschke, Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, vor über zwei Jahrzehnten die Idee unterbreitete, für Menschen mit Behinderung aus dem Landkreis eine große Karnevalsveranstaltung zu organisieren, war die Skepsis zunächst groß. Doch gleich der erste Großräschener Karneval war ein voller Erfolg. „Und das ist bis heute so geblieben“, so die Behindertenbeauftragte. Gut 280 Gäste waren am vergangenen Samstag mit dabei. Für alle ist es alljährlich ein großartiges Ereignis. „Die Vorbereitungen laufen häufig schon ab morgens“, weiß Carola Wolschke zu berichten. Da werden Kostüme angefertigt und anprobiert, auch das gewissenhafte Schminken gehört dazu. Wenn dann ab 16 Uhr der Einmarsch der Garde und der Funken mit all ihren farbenfrohen Kostümen los geht, ist die Begeisterung bei den Gästen groß. „Es ist einfach ein unglaublich dankbares Publikum“, freut sich Maik Rätzel, der zum 17. Mal bei der Veranstaltung dabei ist. Bis teilweise 22 Uhr wird dann geschunkelt, gesungen, getanzt und gelacht. „Die Letzten müssen wir dann quasi aus dem Saal schieben“, lacht der Vereinsvorstand. Auch am 15. Februar war die Stimmung im Saal ausgelassen. „Der Umgang mit allen ist einfach unkompliziert. Und es ist eine gute Gelegenheit, den Alltag einfach mal auf die Schippe zu nehmen“, sagt Carola Wolschke. „Die Unkompliziertheit im täglichen Miteinander würde ich mir auch außerhalb der Veranstaltung wünschen.“




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