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Dissenener Museum mit Besucherrekord - Märkischer Bote
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Dissenener Museum mit Besucherrekord

14. November 2014 | Von | Kategorie: Spreewald |

Dissenener Museum  mit Besucherrekord

Täglich ab dem 17. November lädt das Burger Blumenfantasie-Team zur Adventsausstellung in die Straße Zur Spreewaldklinik 1 ein. Die Floristen haben sich, wie dieser Außenkranz aus beschichtetem Papier zeigt, viel einfallen lassen, um für weihnachtliche Gemütlichkeit zu sorgen Foto: M.K.

12 000 Gäste besuchten Spreewalddorf:
Dissen-Striesow (MB). Mit der ab 1. Advent laufenden Weihnachtsausstellung „Oh es riecht gut – Essen und Bräuche der sorbischen/wendischen Dörfer in der Weihnachtszeit“ und den weihnachtlichen Kreativkursen wird das Heimatmuseum Dissen in diesem Jahr die 12 000er Besuchermarke erreichen. Das sind 1000 Gäste mehr als 2013. Vor allem Radtouristen und Schulklassen ließen sich mit Informationen zur Lebensweise der sorbischen/wendischen Bevölkerung „füttern“, besuchten die neue Freilichtanlage „Stary lud“ zum Leben im slawischen Mittelalter und nutzten die vielen angebotenen Veranstaltungen und Projekte. Wie in jedem Jahr waren die Kurse zum Verzieren der sorbischen Ostereier vollständig ausgebucht und einige Anfragen mussten leider abgelehnt werden. In der Herbst- und Adventszeit werden vor allem Kinder eingeladen, bei den Projekten „Bratapfelzeit“, „Geschichte um den süßen Brei“ oder bei den sorbischen Märchennachmittagen, Geschichte und Geschichten mit allen Sinnen zu erfahren – kosten, riechen, sehen und schmecken, wie es früher war.
Sehr großen Anklang fanden die Projekte zum slawischen Mittelalter, die durch die neu errichtete Freilichtanlage „Stary lud“ eine vollkommen neue Qualität erfahren haben. Von den bisher 11 000 Gästen im Museum besuchten 7 000 ebenso „Stary lud“. Die fünf Grubenhäuser „erzählen“ vom Hand- und Hauswerk sowie von der Lebensweise im slawischen Mittelalter. Die zahlreichen Projektangebote wurden von Erwachsenen, Schülern, u. a. aus dem Niedersorbischen Gymnasium, sowie von Hort- und Kindergartengruppen des Landkreises sehr gut angenommen.
Zur Finanzierung des hierfür notwendigen museumspädagogischen Personals konnten über den Förderverein Heimatmuseum Dissen Projektmittel für zwei Halbtagsstellen akquiriert werden. Die erforderlichen Eigenmittel stellt der Verein bereit.
Die zahlreichen Sonderausstellungen regten die Besucher an, die sorbische/wendische Kultur von einer weiteren Seite zu betrachten. Interessiert wurden die Ausstellungen zu Osterbräuchen sowie zum „Leben im slawischen Mittelalter“ verfolgt. In „Erinnerungen an die Kindheit“ kam die Spreewälderin Marga Morgenstern zu Wort, illustriert mit Exponaten aus dem Fundus des Heimatmuseums. Dieser beinhaltet rund 7000 Museumsstücke. Der Förderverein Heimatmuseum Dissen, die Gemeinde Dissen-Striesow, das Amt Burg (Spreewald) und der Landkreis Spree-Neiße sorgen gemeinsam für die unverzichtbare finanzielle Grundlage.




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