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In der Lausitz wird auch 2016 tüchtig weitergerüttelt

Senftenberg & Seenland | Von | 22. Januar 2016

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Im neuen Jahr wird auf den Lausitzer Kippen weiter fleißig gerüttelt. Hier ist ein Rütteldruckverdichter in der kleinen Restlochkette zwischen Lauchhammer und Finsterwalde zu sehen. Das Ziel: unterirdische Hohlräume zu schließen, um Grundbrüche zu verhindern Foto: TRZ

Bergbausanierer LMBV präsentiert volles Auftragspaket für das neue Jahr / Schwerpunkte sind Greifenhain & Restlochkette:
Senftenberg (trz). Auch im ­neuen Jahr geht es in den alten Lausitzer Tagebauen wieder ordentlich zur Sache. Die Bergbausanierer von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) haben jetzt ihre Pläne präsentiert. Schwerpunkte bilden der Nordraum bei Lübbenau, das Gebiet um Greifenhain, Cottbus-Nord/Jänschwalde, Lauchhammer sowie die Restlochkette.
In der Grube Cottbus-Nord, in der Ende 2015 die Kohleförderung eingestellt wurde, soll die Ostböschung saniert werden, informiert LMBV-Sprecher Dr. Uwe Steinhuber. Dies geschehe durch Rütteldruckverdichtung. Dieses Verfahren bewirke, dass sich unterirdische Hohlräume schließen und somit keine Grundbruchgefahr mehr besteht.
Ebenfalls zu Werke gehen die Sanierer an der östlichen Hochkippe des Tagebaus Jänschwalde. Dort stehen Erdbauarbeiten auf dem Programm. Die Ausführung erfolge durch den Bergbautreibenden Vattenfall.
Weiter kräftig gerüttelt werde auch an der Nordböschung des Altdöberner Sees. Die gleiche Technik kommt im Jahr 2016 auch auf der Greifenhainer Innenkippe zum Einsatz. Bei Altdöbern seien insgesamt knapp sieben Millionen Kubikmeter gekippter Böschungen der Greifenhainer Grube mittels Rütteldruckverdichtung zu sichern.
An der Talsperre Spremberg werde die Bekalkung fortgeführt. Im Raum Lauchhammer liege der Fokus auf der Sicherung der Ortrander Straße. Am Großräschener See werde die Böschung am Aussichtspunkt Victoriahöhe hergerichtet.
In der Restlochkette geht’s am Sedlitzer See mit der Kliffsanierung bei Lieske weiter. Zudem werde das Totholz geborgen. Der benachbarte Partwitzer See erhalte wieder Kalkmengen, um dessen Wasser zu neutralisieren. Zudem planen die Bergbausanierer für 2016 den Bau von zwei Horizontalfilterbrunnen in Brieske.



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