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„Irmchen“ öffnet ihre Seele - Märkischer Bote
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„Irmchen“ öffnet ihre Seele

30. Oktober 2015 | Von | Kategorie: Spremberg |

„Irmchen“ öffnet ihre Seele

Irmgard Kuhlee zeigt hier Marion Pusch ihr Motiv einer Scheune in Spreewitz Foto: T. Richter-Zippack

Spremberger Volkskünstlerin zeigt neue Ausstellung im Welzower Rathaus:
Welzow (trz). 88 Jahre und kein bisschen müde: Die Spremberger Volkskünstlerin Irmgard „Irmchen“ Kuhlee hat ihre nächste Ausstellung eröffnet. Diesmal im Welzower Rathaus. Die Schau trägt den Titel „Flügelschlag der Seele“. Tatsächlich gewährt Irmgard Kuhlee einen tiefen Einblick in ihr privates Seelenleben. Neben sorbischen Motiven und Bildern ehemaliger Dörfer präsentiert die 88-Jährige auch Porträts lieber Verwandter und Familienangehöriger. Beispielsweise ihrer Mutter. Diese brachte Kuhlee bereits vor fast 40 Jahren zu Papier. Anna Elisabeth Mathenz, so der Name der Mutter, wirkt auf dem Bild trotz eines arbeits- und entbehrungsreichen Lebens sehr zufrieden mit sich und der Welt.
Dann sind im Welzower Rathaus bereits Motive aus Kuhlees nächstem Monumentalwerk zu sehen. Die Künstlerin will unbedingt die Spremberger Stadtwache auf die Leinwand bannen. Mehrere Skizzen mit Gesichtern hat sie bereits mitgebracht.
Zu Welzow hat „Irmchen“, wie sie liebevoll von Freunden genannt wird, eine besondere Beziehung. So war sie auf dem ersten Wagen während des Festumzuges zur 725-Jahr-Feier im Sommer 2005 dabei. Nicht zuletzt zählt der stellvertretende Bürgermeister Detlef Pusch zum engen Freundeskreis. Und selbst zur Welzower Partnergemeinde Schiffweiler verfügt die 88-Jährige über gute Kontakte. So hatte ihre Familie in den letzten Kriegstagen mehrere Soldaten aus Schiffweiler beherbergt. Daraus ergab sich später eine langanhaltende spannende Brieffreundschaft.
Die Ausstellung im Welzower Rathaus beinhaltet 31 Bilder in mehreren Räumen im ersten Obergeschoss. Sie ist bis Mitte Februar 2016 zu sehen.




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