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„Leuchtturm“ im Standort-Streit waren Neujahrs-Themen - Märkischer Bote
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„Leuchtturm“ im Standort-Streit waren Neujahrs-Themen

16. Januar 2015 | Von | Kategorie: Cottbus |

„Leuchtturm“ im Standort-Streit waren Neujahrs-Themen

Stellvertretend für viele Erfolgreiche im Cottbuser Ehrenamt und im Gewerbefleiß trugen sich beim Stadtempfang am Mittwoch Persönlichkeiten in die Ehrenchronik der Stadt ein. Mit Stadtverordnetenvorsteher Reinhard Drogla (l.) und Oberbürgermeister Holger Kelch (r.) präsentieren sich (v.l.n.r.): Malteser-Beauftragter Josef Boguslawski, Märchenerzählerin Monika Boguslawski, Alfred Ullmann, Gründer des Albert-Schweitzer-Freundeskreises, Selbsthilfe-Koordinatorin Angelika Koal, Reformhaus-Gründerin Edith Kaffner, Petra Hajek als Gründerin der Cottbuser Baumkuchen-Manufaktur, Bio- Bäckerin Diana Lewandowski und Carsten Hajek, der das Café Lauterbach in die Sprem brachte Foto: J. Hnr.

Kreisfreiheit und TIP-Autobahnanschluss waren Neujahrs-Themen / Sechs neue Seiten in der Ehrenchronik / Treffen der vier Oberbürgermeister / Präsident Steinbach will für BTU den „Ritterschlag“ :
Cottbus / Senftenberg (hnr.) Bei weiteren Neujahrsempfängen haben sich Kommunen, Unternehmen und die BTU zu Herausforderungen im Jahr 2015 positioniert. Die Gäste in der Stadthalle, unter ihnen die früheren OB Waldemar Kleinschmidt, Karin Rätzel und Frank Szymanski, erwarteten gespannt eine Regierungserklärung des neuen OB. Holger Kelch mied aber brisante Themen, wie etwa die Zukunft der Innenstadt-Promenade, oder deutete hier nur an, wie die stadtschädliche 30 km/h-Entschleunigung. Statt dessen kreuzte er mit Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) die Klingen zur Kreisfreiheit. Während Schröter dem „Leuchtturm Cottbus“ schmeichelte, ihn aber in einen künftigen Großkreis rückte, sprach sich Kelch unter starkem Beifall für ungebrochene Hoheit über Theater, Klinikum und Nahverkehr – also Kreisfreiheit – aus. Das schleppende Projekt Technologie- und Industrie-Park (TIP) hofft er durch direkten Anschluss an die A 15 mit Kolkwitz-Umfahrung und Brücke über die Bahn zu vitalisieren.
Auf den Weg zum „Ritterschlag“ durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft werde Präsident Prof. Jörg Steinbach die neue BTU bringen, lobte Kelch und bezeichnete die Hochschule mit ihren 1 600 ausländischen Studenten (insge-samt 9 550) als Symbol für weltoffenheit. Steinbach war Gast des Cottbuser Empfangs, tags zuvor aber zusammen mit Bürgermeister Andreas Fredrich Gastgeber des Neujahrsempfangs in Senftenberg. Dort stellte er „unter Zeugen“ klar, dass er alle drei Hochschulstandorte (Senftenberg, Sachsendorf und Zentral-Campus) erhalten werde. Das Gesicht der BTU werde sich aber deutlich verändern. Er forderte die Wirtschaft zu mehr Unterstützung im Technologie-Transfer auf.
In Cottbus sind traditionsgemäß zwei Ehepaare und vier Einzelpersonen in die Ehrenchronik eingetragen worden. Musikalisch veredelte das Jugendsinfonieorchester des Konservatoriums unter Direktor Gabriel Zinke den Abend; rockig gab sich Senftenberg mit der Band aus dem Studiengang Instrumental- und Gesangspädagogik.




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