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Parkbahner machen sich ein Fest am 23.3.

Cottbus, Top-Themen | Von | 21. März 2016

160312parkeisenbahn

Bei dichtem Schneetreiben ist die neue alte Brigadelok aus dem Reparaturwerk in Bad Muskau eingetroffen, wo sie bei der Waldeisenbahn inzwischen alle technischen Prüfungen bestanden hat. Gründonnerstag kann sie in Cottbus starten Foto: Christian Menzel

Am Donnerstag vor Ostern soll die erneuerte Brigadelok wieder dampfen:
Cottbus (hnr.). Am 12.3. und am kommenden Sonnabend, 19.3. ist Frühjahrsputz angesagt bei der Parkeisenbahn. Helfer sind herzlich willkommen. Bahnsteige sind zu streichen, Grünanlagen herzurichten, Laub von der Strecke zu fegen. Über allem Geschehen liegt aber in diesem Jahr eine ganz besondere Spannung: Ist sie schon da? Wann kommt sie? Wann fährt sie?
Die Rede ist von der ersten und wichtigsten Maschine der Parkeisenbahn – der Brigadelok 001. Sie zog schon im Juni 1954 die ersten Züge und ist einmal mit großer Hilfe der Leser des Märkischen Boten und der AGktionäre aktiviert worden. Dann aber musste sie 2013 vom Gleis genommen werden. Eine aufwändige Generalinstandsetzung wurde fällig, und es stellte sich heraus, dass der Dampfkessel, das wichtigste Aggregat, nicht mehr verwendbar sein würde. Cottbusverkehr als Betreiber der Bahn entschloss sich, einen Kessel-Neubau in Auftrag zu geben. So kam es zu einem zweijährigen Ausfall der Lok, nun aber zur Rückkehr in gänzlich neuer Qualität. Christian Menzel hat an der Kesselkonstruktion mitgewirkt und sagt: „Es ist eine historische Lokomotive, aber sie hat volle Leistungskraft.“ Der Betriebsdruck beträgt jetzt wieder 15 statt zuletzt zwölf Bar. Es sind wichtige Ventile erneuert und einige Veränderungen zum Vorteil der Betriebsführung vorgenommen worden. Dazu gehört auch die Wechselmöglichkeit der Kupplungen, um Wagen anderer Bahnen bei Bahnfesten ankuppeln zu können. Besonders sehenswert: Die dem Original nachgebaute Petroleumlampe am Bug der Lok. Sie wird allerdings nur zu besonderen Fahrten die normale elektrische Betriebsleuchte ersetzen.
„Besondere Fahrten“ sollte es nach Wunsch des Betreibers noch mehr als bisher geben. Schließlich sollte sich die Investition von rund 200 000 Euro in mehr Attraktion (auch mit überregionaler Wirkung) auszahlen. Die Parkeisenbahn hatte zuletzt, wohl auch wegen der fehlenden Dampflok, leicht rückläufige Fahrgastzahlen, 38 158 waren es 2014, im letzten Jahr nur noch 37 539. „Wir sollten die 40 000, die in vergangenen Jahren erreicht wurden, wieder anpeilen“, orientiert Ulrich Thomsch vom Bahnbetreiber.
Unterdessen hat Denis Kettlitz als Vorsitzender des Fördervereins alles in Bewegung gesetzt, um ein großes Fest zur Rückkehr der Dampflok am 23. März für alle Cottbuser auszurichten. Die Stadt freut sich auf den lauten Pfiff.



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