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Region: Alternative und regenerative Konzepte liegen im Trend

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Region: Alternative und regenerative Konzepte liegen im Trend

13. März 2020 | Von | Kategorie: Region |

Energiebewusstes Bauen und Wohnen vereint ökologische und ökonomische Vorteile

 

Region: Alternative und regenerative Konzepte liegen im Trend

Sonnenlicht steht als unerschöpfliche Energiequelle zur Verfügung. Mithilfe einer Solaranlage kann zuhause kostenfrei Strom erzeugt werden
Foto: Autarq/Creaton

Region (ik). Sparsame Heizungsanlagen und Energietechnik sowie gut gedämmt Häuser sind aktuell in aller Munde; egal ob bei der Planung eines Neubaus oder der Sanierung. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern hat auch Vorteile für die Immobilieneigentümer und -nutzer. Bei der Energieversorgung und -speicherung liegt der Fokus auf dem Einsatz modernster Techniken. Auch bei Baustoffen wird vermehrt auf nachhaltige und natürliche Materialien zurückgegriffen. Am 9. Oktober 2019 hat die Bundesregierung beschlossen, energetische Sanierungen umfangreich zu fördern.

 

Energetische Sanierung steuerlich fördern

 

Energetische Sanierungsmaßnahmen wie der Heizungstausch, der Einbau neuer Fenster, die Dämmung von Dächern und Außenwänden sollen ab 2020 steuerlich gefördert werden. Dabei sollen Gebäudebesitzer aller Einkommensklassen gleichermaßen durch Steuerabzug profitieren. Die Fördersätze der KfW-Förderprogramme werden um 10 Prozent erhöht.

 

Heizanlagen erneuern

 

Es lohnt sich, in den kommenden Jahren von alten Öl- und Gasheizungen auf klimafreundliche Anlagen oder direkt auf erneuerbare Wärme umzusteigen. Um die Austauschrate von Ölheizungen zu erhöhen, wird es eine „Austauschprämie“ mit einer 40-prozentigen Förderung geben. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Ölheizung durch die Einbindung von Solarenergie zu modernisieren. Dies macht oftmals Sinn, da so die CO2 Emmission gesenkt werden kann und auch der Einbau von Öl-Hybridanlagen mit staatlichen Fördergeldern unterstützt wird. Zusätzlich gibt es in vielen Fällen auch nicht staatliche Förderaktionen, etwa von Heizungsherstellern. Ab 2026 soll in Gebäuden, in denen eine klimafreundlichere Wärmeerzeugung möglich ist, der Einbau von Ölheizungen nicht mehr erlaubt sein.

 

Photovoltaikanlagen

 

Nahezu jeder Handgriff im Haushalt ist mit elektrischem Strom verbunden. Eine geeignete ergänzende erneuerbare Energie kann hierbei die Sonne sein. Sonnenenergie kann mittels Photovoltaik in Strom umgewandelt und anschließend so genutzt werden. Beim Eigenheim können demzufolge Solaranlagen eine sinnvolle Investition sein.
Tatsächlich macht auch eine Berücksichtigung der Hausausrichtung Sinn, denn Wohnräume, die nach Süden ausgerichtet sind benötigen weniger Heiz-
wärme als jene, die sich auf der Nordseite befinden.

 

Die richtige Dämmung

 

Ein ebenso bedeutender Faktor ist die richtige Wärmedämmung von Dach und Fassade. Diese verhindert, dass Wärme aus dem Inneren nach außen gelangen kann. Auch hier gibt es eine Vielzahl an Baustoffen, zunehmend auch nachhaltigen. Statt Mineralwolle und Styropor, gibt es auch Dämmstoffe aus Wiesengras, Stroh, Kork, Schilf oder Schafswolle, die klima- bzw. umweltfreundlich in der Herstellung sind und aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Grundsätzlich gilt: Eine lückenlose Wärmeisolierung ist das A und O. Das schließt natürlich auch moderne und gut gedämmte Fenster und Türen ein. Des Weiteren kann auch eine geothermische Nutzung der Erdwärme eine interessante Möglichkeit sein. Mithilfe einer Wärmepumpe kann Wärme aus der Umwelt gewonnen und dem Heiz- und Brauchwasser zugeführt werden.
Bei der Sanierung und dem Hausbau müssen eine Vielzahl an Aspekten berücksichtigt t werden. Hier ist der fachliche Rat der regionalen Handwerker gefragt, um Geld und Energie zu sparen sowie einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Eine energiebewusste Sanierung oder Bauweise wird durch verschiedenste Förderprogramme, Zuschüsse oder die Gewährung günstiger Kredite gefördert. Auch hier unterstützt oft der Handwerker des Vertrauens.

 

Region: Alternative und regenerative Konzepte liegen im Trend

Ein Mitarbeiter der Firma Schandog stellt die Werte für die Wärmepumpe ein. Die Geräte benötigen nicht allzu viel Grundfläche im Haus Foto: privat

 

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