Spremberger wollen an Schriftsteller erinnern
Spremberg (trz). Im kommenden Januar jährt sich der Todestag des in Spremberg geborenen und aufgewachsenen Schriftstellers Peter Jokostra (1912 – 2007) zum zehnten Mal. Spätestens bis zu diesem Termin wollen die Spremberger mittels einer Tafel an den Autoren erinnern. Diese soll an Jokostras Geburtshaus in der Langen Straße (heute Meisel-Reisen) angebracht werden.
„Wir wollen damit keinesfalls Leben und Werk bewerten, sondern den Menschen zeigen, dass er in unserer Stadt gelebt hat“, begründet Stadtverordnete Christina Schönherr die Idee. Ohnehin seien andere Städte in dieser Beziehung schon wesentlich weiter. Diese würden aus ihren „Promis“ Kapital schlagen.
Das Dreigestirn aus Touristikern, City-Werbering und Laga-Verein plant darüber hinaus, bekannte und interessante Gebäude in der Stadt mit entsprechenden Wissensquellen auszustatten. Dafür soll laut Andreas Bränzel, Vorsitzender des Tourismusvereins „Spremberger Land“, die Jokostra-Tafel als Prototyp dienen.
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