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Superstars beim Kanzler

Cottbus | Von | 20. September 2003

Schröder: „Wer sich qualifiziert, hat Chancen im globalen Wettbewerb“ /Matthias Galle aus Kolkwitzer Bauunternehmen ganz vorn.

Gerhard Schröder

Matthias Galle mit seinen Eltern beim Bundeskanzler. Anfang September empfing Gerhard Schröder als Schirmherr des deutschen Berufsweltmeisterschafts-Teams die „Superstars“, die in St. Gallen Diplome und Medaillen ergatterten Bundesbildstelle.

Kolkwitz / Cottbus (GHZ) Die deutschen „Superstars“ der handwerklichen Berufsausbildung waren dieser Tage zu Gast bei Bundeskanzler Gerhard Schröder. Einer der 27 jungen Damen und Herren, die Medaillen oder Diplome der Berufsweltmeisterschaft im schweizerischen St. Gallen errungen hatten, war Matthias Galle von der Galle Bauunternehmung GmbH Kolkwitz. Zum 33-köpfigen deutschen WM-Aufgebot, dem der Bundeskanzler als Schirmherr sein Vertrauen und seine Hoffnungen geschenkt hatte, gehörte auch die Cottbuserin Grit Bertelmann, die für das Holiday Inn Hotel als Restaurantfachfrau an den Start ging. Alle deutschen Mannschaftsmitglieder hatten sich über Landes- und Bundeswettbewerbe für dieses Weltchampionat mit 750 Teilnehmern aus 37 Nationen qualifiziert. Die jungen Berufstätigen aus 44 verschiedenen Branchen dürfen maximal 22 Jahre alt sein.
Ausgetragen werden Berufsweltmeisterschaften seit 1950, jetzt in der Regel aller zwei Jahre. Auf deutscher Seite werden die Wettbewerbe von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) und von dem Deutschen Handwerkskammertag (DHKT) getragen. Während die deutsche Mannschaft in Seoul vor zwei Jahren noch Vizeweltmeister wurde, kam sie diesmal auf Platz sieben ein. Dennoch repräsentiert die deutsche Ausbildung ein Spitzenniveau, kommentieren DIHK und DHKT, denn die Medaillenausbeute in den Berufen, in den deutsche Bewerber am Start waren, ist eindrucksvoll. Nicht nur die Wettbewerbsteilnehmer seien Sieger, sondern das duale System mit der Ausbildung in Beruf und Schule habe mit gewonnen. Es stärke die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. In diesem Sinne ist das hervorragende Abschneiden von Jungmaurer Matthias Galle auch in der Lausitzer Region bewertet worden. Bei der Ehrung der beruflichen „Superstars“ in Berlin erklärte Bundeskanzler Gerhard Schröder: „Wer auch in der Zukunft zu den Besten im Beruf zählen will, muss sich weiter qualifizieren. Das ist eine Voraussetzung dafür, daß die deutsche Wirtschaft im globalen Wettbewerb bestehen kann.“ Es komme darauf an, durch permanente Überarbeitung der Ausbildungsordnungen die Ausbildung modern und attraktiv zu halten.

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