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Tierpark Cottbus: Elefanten baden in der Spree

Cottbus | Von | 16. August 2003

Tierpark im Aufbruch: überall wird gebaut / „Bären“ jetzt zu Hause.

Elefanten

Die beiden Elefanten genießen ihr Bad in der Spree. Foto: CGA-Archiv

Cottbus. „Ein Pfleger vorn, ein Pfleger hinten und dazwischen der Elefant und ab geht es in die Spree zum Baden“, beschreibt Tierparkchef Dr. Jens Kämmerling das sommerliche „Badevergnügen“ der Dickhäuter. Die Hitze macht besonders den Elefanten sehr zu schaffen. Tägliche Duschen verhelfen außerdem zu etwas Abkühlung. Während die Elefanten zu ihrer Erfrischung aufbrechen, befindet sich der gesamte Tierpark im Aufbruch. Überall wird gemauert, gehämmert und gewerkelt. Kurz vor der Fertigstellung befindet sich der zweite Bauabschnitt am Raubtierhaus, das Außengehege. Die Arbeiten an den Fundamenten sowie am Gitter sind bereits abgeschlossen. Lediglich das Stahlnetz über die 300 Quadratmeter große Fläche fehlt noch. Dieses wird von einer Firma aus Nordrhein-Westfalen geliefert, welche als einzige in ganz Deutschland solche Netze vertreibt. Nach der Fertigstellung im Spätsommer zieht das, laut Dr. Kämmerling, „alte, bewährte Leoparden-Zuchtpaar“ ein. Ebenfalls bald bezogen werden kann der neue Lama- und Kamelstall. Jetzt pflastern noch Arbeiter vom Brandenburgischen Bildungswerk im Gebäude. Ohne die zahlreichen Sponsoren und Spenden wären die ganzen Bauarbeiten gar nicht ermöglicht worden, erzählt der Tierparkchef. Natürlich darf auch die Stadt Cottbus als bedeutender Geldgeber nicht unerwähnt bleiben. Übrigens wird der jetzige Eintrittspreis noch mindestens bis zum Jahresende nicht nochmals angehoben werden. Katta-Halbaffen, auf der Insel Madagaskar beheimatet, beziehen im Herbst die umgebaute Affenanlage. Draußen sei sogar schon der Bambus angewachsen, erzählt Dr. Kämmerling nicht ohne Stolz.
Ein nettes Bärenpaar bewohnt seit erst wenigen Tagen den Cottbuser Tierpark. Zwar sind sie nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus Holz, doch ist das Pärchen unweit des Raubtierhauses zum Anfassen nah. Im Rahmen des Holzbildhauersymposiums entstand dieses Kunstwerk im Frühsommer in Lakoma. Der Künstler Lech Betan schuf „Die Bärin“ mit ihrem Nachwuchs. Es handelt sich vorerst um eine Leihgabe.

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