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Türöffnungen nerven Spremberger Kameraden - Märkischer Bote
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Türöffnungen nerven Spremberger Kameraden

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Türöffnungen nerven Spremberger Kameraden

23. Oktober 2015 | Von | Kategorie: Spremberg |

Türöffnungen nerven Spremberger Kameraden

Stadtbrandmeister Frank Balkow (l.), Bürgermeisterin Christine Herntier und der Wadelsdorfer Ortswehrführer Matthias Schmidt haben sich während der Dankeschön-Veranstaltung für die Kameraden schon mal verbrüdert. Ab Januar 2016 bildet das Trio dann offiziell ein Team Foto: T. Richter-Zippack

Bürgermeisterin Christine Herntier dankt Spremberger Feuerwehrleuten für ihre Einsätze:
Spremberg (trz). Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Spremberg sowie der dazugehörigen Löschzüge und Löschgruppen werden längst nicht nur zu Bränden und Verkehrsunfällen gerufen. Sondern nehmen immer mehr untypische Einsätze die Floriansjünger in Anspruch. Beispielsweise Türöffnungen. Die Situation: Ein zumeist älterer Mensch schafft es gerade noch, den Notarzt zu alarmieren, doch bis zur Eingangstür reicht seine Kraft nicht mehr. Da werden gern die Dienste der Feuerwehr in Anspruch genommen, weiß der Spremberger Stadtbrandmeister Frank Balkow aus Erfahrung. Von den bislang 155 Einsätzen in diesem Jahr gehen 20 auf das Konto von Türöffnungen, weitere neun für Tragehilfen. Die Zahl der gelöschten Brände belaufe sich dagegen auf lediglich 26. „Ich bin dafür, dass die Feuerwehr entlastet wird“, bringt Frank Balkow das Problem auf den Punkt. Nur wie? Denn Polizei und Notarzt selbst fühlten sich für Türöffnungen nicht zuständig. Eine schnelle Lösung scheine nicht in Sicht, auch wenn Bürgermeisterin Christine Herntier Hilfe verspricht. Ein professionelles Türöffnungsset schlage indes mit rund 1 000 Euro zu Buche. Geld, das die Wehr nicht habe. Stattdessen müssten die Türen per Brechstange oder mittels Manneskraft geöffnet werden. Immerhin solle es Ende 2016 eine neue Drehleiter geben. Das jetzige Gerät sei bereits über 20 Jahre alt. Erst während des Bürgerfestes am Tag der Deutschen Einheit sei die Leiter ausgefallen. Inzwischen funktioniere sie aber wieder.
Die Bürgermeisterin hatte die Kameraden kürzlich zu einer Dankeschön-Veranstaltung eingeladen. 120 Floriansjünger trafen sich aus diesem Grund im Suhler Clubhaus in Schwarze Pumpe. Es wären gern mehr gekommen, doch mussten die übrigen Retter den Schutz der Stadt gewährleisten. Derzeit gibt es in Spremberg rund 300 Feuerwehrleute. Ab Januar 2016 erhält die Spremberger Wehr Zuwachs. Dann werden die Floriansjünger aus Hornow und Wadelsdorf in die Stadtfeuerwehr integriert. Hintergrund: Neujahr erfolgt die Eingemeindung in die Spreestadt.




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