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Autohaus Lewandowski: Von der Begeisterung zum Beruf

11. Dezember 2015 | Von | Kategorie: Cottbus |

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Seit 25 Jahren ist das Autohaus Lewandowski in Kiekebusch Vertragshändler und Vertragswerkstatt der Marke Suzuki. Ein Autohaus auf dem Familiengrundstück ist eine Seltenheit Fotos: M.K:

Jubiläum: Hanno Lewandowski baute 1990 auf dem Familiengrundstück ein Autohaus auf:
Kiekebusch (mk). Zu denen, die nach der Wende einen beruflichen Neustart in die Selbstständigkeit wagten, gehört auch Hanno Lewandowski.
Technikaffin war der Flugzeugmechaniker schon immer gewesen. Der Nachholbedarf in Sachen Autos war in den 90-er Jahren groß. Jetzt musste nur noch eine Nische gefunden werden, erzählt sein Sohn Marco Lewandowski, der im Jahr 2004 in die Fußstapfen seines Vaters trat. Die Nische war die Automarke Suzuki. Mit ihr verband der Firmengründer solide und preiswerte Autos. So wurden Hofgebäude zur Werkstatt umgebaut und schnell entstand auch das Suzuki-Autohaus selbst in Kiekebusch. Ein Autohaus mitten im Dorf –  sicher ein Wagnis, aber eines, dass sich gelohnt hat, sagt Marco Lewandowski mit Rückblick auf die 25-jährige Autohaus-Geschichte. Die Kunden schätzen den familiären Umgang. 27 Jahre jung war er, als sein Vater den Führungs-Staffelstab an ihn weitergab. Erfahrung hatte der studierte Wirtschaftsingenieur und Kfz-Meister genug. Schließlich verbrachte er viel Zeit seines Lebens im elterlichen Betrieb. Die Nachfolge stand nie außerfrage. Und die Arbeit? „Jeder Tag ist wieder spannend“, sagt der 38-Jährige. So trifft er im Autohaus auf unterschiedliche Charaktere. Der eine Kunde ist Pragmatiker und will nur, dass das Auto fährt, ein anderer muss ganz genau Bescheid wissen, wie der Turbo-Motor funktioniert. Als Dienstleister gilt es, Wünsche zu erfüllen. Ein Autokauf ist eben kein Kauf wie jeder andere. Für die meisten Kunden ist es ein Erlebnis. Unvergessliche Anekdoten aus der Betriebsgeschichte hat Marco Lewandowski genug im Kopf. Einschneidend war das Jahr 2009. Die Abwrackprämie hatte alles auf den Kopf gestellt. Autos wurden knapp. „Ein Jahr, das ich nie vergessen werde“, sagt der Autohaus-Chef. Drastisch geändert hat sich die Arbeit in der Werkstatt. Ohne Computer geht hier heute nichts mehr. Zur Freude vieler Kunden, sind hier die Handwerker seit Jahren dem Autohaus treu geblieben. So kennt nicht nur der Chef viele seiner Kunden beim Namen.
Der Betriebsgründer Hanno Lewandowski kommt noch gern zu Besuch. „Nicht um zu kontrollieren, sondern da er viele Kunden gut kennt. Wer damals 50 Jahre beim Autokauf war, ist heute 75“, sagt Marco Lewandowski.




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