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Zwei Tage im Sattel: Wieder Höchstklasse an der Kutzeburger Mühle

Region | Von | 23. Juli 2003

Jutta Blaurock

In der Kutsche: Vereinsvorsitzende Jutta Blaurock und Hofbetreiber Dr. Wilfried Belka

Region (h.) Es bleibt wie gewohnt bei den Turnieren An der Kutzeburger Mühle drunten in der malerischen Gallinchener Spreeaue: Naturgenuß der Extraklasse, herrlicher Pferdesport, familiäre Atmosphäre und dazu nun schon zum zweiten Male auch eine Leistungsschau der höchsten Klasse. Am Sonntag gleich nach der Eröffnung (13.30 Uhr) gehen 30 Starter ins S-Springen mit Stechen.
Dann wird es in den drei Prüfungen der Klasse M mit Stechen (Sa, 16.15 Uhr, 17.45 Uhr und 19.15 Uhr) bereits die Sieger geben.

 

 

 

 

Jana Mönnekes

Vertrauensvolle Partner: Reiterin und Pferd. Jana Mönnekes (17) mit Mogli (9) freuen sich auf ein spannendes Turnier. Mit Mogli und drei weiteren Braunen hat Jana elf Starts bei a-, L- und M-Springen, und sie rechnet fest mit einigen Platzierungen in diesem Jahr.

Ob Jana Mönnekes unter den Platzierten ist? Die 17-jährige Fachabitur-Schülerin aus dem Oberstufenzentrum II hat dieses Jahr ihre beste Saison angeritten. In Moritzburg konnte sie sich im Frühjahr bei einem M-Springen in der Hall Platzieren. Kommendes Wochenende setzt sie mit dem 7-jährigen Pionier aufs Ganze. Außerdem startet sie auf Mogli, Good Ghost und Carus. Viel Glück?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Karen Below

Kein Scherz: In sengender Sommerhitze
denkt Karen Below auch an den offenen Kamin, eine der vielen Neuheiten im „Mühlenhof“ mit „Gesindestube“ und Müllers Guter Stube. Sobald die Abende kühl werden, lodern hier die Flammen.

Das erhofft sich auch Karen Below, allerdings in ganz anderer Weise. Die Restaurant- und Hotelfachfrau hat die völlig umgebaute Hofgaststätte jetzt als Mühlenhof übernommen. Außer der schönen Terrasse gibt es die „Gesindestube“ mit offenem Kamin und Müllers Gute Stube für Feiern bis 35 Personen. Das Turnier-Wochenende ist wohl ihre große Bewährungsprobe. „Wir machen die Versorgung diesmal fast ganz allein“, sagt sie stolz, und es soll etwas Besonderes sein. Gerichte aus fünf Kontinenten stehen im Angebot. Besucher können sich die Menüs auch direkt am Parcours servieren lassen. Ein sportbegeistertes Wochenende zum Relaxen stellen sich also die Veranstalter vor.
Übrigens auch sonst sind Naturfreunde immer gern eingeladen. Besonders Radler zieht es hierher; für sie entsteht gerade ein ganz neuer Kaffeegarten direkt an der Spree. Buttermilchplinse sind die Spezialität, wenn nicht gerade Turnier ist.
Die andere Besonderheit hier – neben der Hofgastronomie – ist der Programmpunkt am Samstagnachmittag. Ab 15 Uhr präsentieren sich die Geländereiter. Eine Disziplin mit hohem Schauwert, die nur bei wenigen Vereinen geboten wird. Über die Koppel und durch das Wäldchen ist eine abwechslungsreiche Strecke präpariert mit Wassergraben, Rennstrecke und natürlichen Hindernissen.
Die weiteren Höhepunkte: Dressurprüfungen aller Klassen bis M, Sonnabend von 8 bis 14 Uhr und Sonntaqg von 8 bis 17.30 Uhr. Sonnabend und Sonntag beginnt das Treiben auf dem Springplatz gegen 7 Uhr jeweils mit Stilspringprüfungen, Sonntag sind zuerst die Ponys dran. Viel Spaß ist garantiert.

 

Buschreiten

Claudia liebt die Reiterei durch den Busch.

Buschreiten voll im Trend: Die Vielseitigkeit – das Besondere in Gallinchen

Bei unserem 8. Reit- und Springturnier wird zum ersten Mal ein Stil-Geländeritt der Klasse E angeboten. Es sind circa 30 Nennungen eingegangen und das verspricht einen spannenden Wettbewerb. Der Geländeparcours geht über eine vom Reitverein selbst gebaute Naturhindernisstrecke, die uns sehr viel Mühe und Schweiß gekostet hat. Natürlich wird es auch einen Wasserdurchritt und eine Rennstrecke über die Koppel geben. Dieses Jahr gibt es auch wieder den Pede-Cup, ein Geländereiterwettbewerb für die “Kleinen”, die bestimmt auch mal so gut werden wollen wie Nadine Kretschmer mit ihrem Wallach Piccolo. Sie wird dieses Jahr wieder zum Nachwuchschampionat der Vielseitigkeitsreiter fahren. Übrigens, ich darf auch dorthin fahren. Nadine für die Mannschaft der „Großpferde” und ich mit meiner Ponystute Velvet Gwenda, für die Mannschaft der Ponys. Das Nachwuchschampionat ist für Nadine und mich der Höhepunkt der „Grünen” Saison.

 

 

 

 

 

 

Geländeritt

Natürlich gehören viel Mut und
gegenseitiges Vertrauen zwischen
Reiter und Pferd zum Geländeritt.

„Vielseitigkeit” – was heißt das eigentlich? Es heißt nicht nur durch den Busch reiten und über Stock und Stein springen. Man muss seine harmonische, schwungvolle Dressur reiten und ein „sauberes” Springen. Meist muss auch eine theoretische Prüfung gemacht werden. Noch dazu kommt das Vormustern des Pferdes. Wir müssen es dem Richter im Schritt und Trab vorführen und es dann auch noch mit Namen, Alter, Farbe usw. vorstellen. Zum Schluss kommt dann der lang ersehnte Geländeritt. Das Herz der ganzen Geschichte, wofür man Dressur, Springen, Vormustern und (vor allem) Theorie auf sich nimmt. Die Angst vor hässlichen Gräben und schlammigen Wassereinsprüngen muss man überwinden.
Das perfekte Zusammenspiel bei rund 450 Meter pro Minute, ja, ich glaube das ist der „Kick” für Nadine und mich. Leider fehlen uns Sponsoren, die uns T-Shirts mit „Berlin-Brandenburg” sponsern, denn unser Landesverband muss schon so viel bezahlen. Zum Beispiel die Unterkunft unserer Pferde, denn unsere Turniere gehen über mehrere Tage. Aber das sind nur Nebensächlichkeiten, denn wichtig ist der Spaß mit unseren Pferden.
Claudia Stelzer
RFV Cottbus a. d. K.M.

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