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Ein Rückblick auf die Spree-Neiße Oberliga 2021/2022

Sport | Von | 8. Juli 2022

Auch im dritten Jahr der Corona-Pandemie gilt der Dank den Vereinen mit dem Spiel-und Schiedsrichterausschuss des Fußballkreises Niederlausitz, dass sie dieses angeschlagene Schiff sicher in den Hafen brachten.
Diese Meisterschaft wurde nur mit 15 Vereinen durchgeführt, eine Folge der Corona Vor-Saison. Jeder Verein hatte dadurch in jeder Halbserie einen spielfreien Tag, so dass alle auf 28 Spiele kamen. Die Spreu hatte sich wie schon nach einem Drittel der Meisterschaft vom Weizen getrennt. Die vermeintlichen Favoriten und einige wenige, die sich im oberen Drittel der Tabelle bewegten, bestimmten bis auf einige kleinere Korrekturen das Bild. Nach einem Drittel hatte sich die Spitze eingepegelt. Ein Duo – SV Motor Cottbus-Saspow und die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen – setzte sich ab. Ihr Punktvorsprung stieg ständig. Am Ende hatte der Kreismeister zum Drittplatzierten SG Burg/Spreewald 14 Zähler Vorsprung.
Die SG Burg/Spreewald belegte in den ersten drei Spieltagen den Platz an der Sonne. Am vierten und fünften Spieltag war der SV Motor Cottbus-Saspow vorn, um am sechsten Spieltag der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen den Vortritt zu lassen. Ab dem 18. Spieltag übernahm Saspow die Führung und gab sie nicht mehr ab. Der Vorsprung zur Spielgemeinschaft Briesen/Dissen war in der Schlussphase auf fünf Punkte gewachsen. Durch Patzer des Verfolgers kam es nicht zu einem echten Endspiel. So etwas hatte es in der dreißigjährigen Geschichte des Fußballkreises noch nie gegeben. Dem Spitzenduo folgte ein weiteres Duo: Der SV Lausitz Forst und der FSV Viktoria 1897 Cottbus wechselten ständig die Plätze drei und vier. Den möglichen dritten Tabellenplatz vergab der SV Lausitz Forst im letzten Spiel in Sielow. Ein sicherer 0:2 Pausenstand wurde aus der Hand gegeben. Vom dritten ging es auf den fünften Tabellenplatz zurück! Auch Viktoria verlor zwischen dem 24. und 28. Spieltag entscheidenden Boden und endete auf dem undankbaren vierten Rang. Die SG Burg erkannte in der Endphase der Meisterschaft, dass noch etwas geht. Durch die Punkte am Grünen Tisch ( Nichtantritt des SV Adler Klinge, 29.Spieltag, und der Sieg im direkten Vergleich mit Viktoria ebneten den Spreewäldern den Medaillenrang. Danach gab es ein gleichstarkes Quartett, welches die einstelligen Tabellenplätze sechs bis neun ausspielte. Die SG Sielow bewegte sich vom 14. bis 20. Spieltag sogar auf den Plätzen vier und fünf. Am Ende Platz sechs. Um den Platz sieben gab es wochenlanges Ringen zwischen den Eiche Kickern aus Branitz und der Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow. Diesen Kampf verlor Branitz, weil er zwischen dem 23. und 29. Spieltag fünf Niederlagen in Folge hinnehmen musste. Dissenschen/Haasow war „Königsmacher“, schlug im vorletzten und letzten Heimspiel Meisterschaftsmitfavoriten ein Schnippchen.
Der TSV Cottbus/Kiekebusch verlor noch am letzten Spieltag leichtsinnig seinen einstelligen Tabellenplatz. Die SG Blau-Weiß Schorbus hatte ein schwieriges Jahr. Nach einem Drittel der Meisterschaft lagen sie mit nur acht Punkten auf Platz zwölf, drei Punkte vor dem Tabellenletzten, Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz II. Nach zwei Dritteln der Meisterschaft hatte man schon Platz zehn mit fünfzehn Punkten, um am Ende mit 26 Punkten Platz elf zu belegen. Der
Kahrener SV 03 hatte von Beginn an personelle Probleme. Hohe Niederlagen wurden hingenommen. Am Ende kamen sie noch auf 22 Punkte, Platz zwölf. Der SV Adler Klinge zerrte lange von den zwei Auftaktsiegen. Doch sie wurden durchgereicht, wurden Vorletzter. Mit der gleichen Punktzahl von 18 Punkten aber dank des besseren Torverhältnisses belegt der SV Einheit Drebkau Platz 13.
Adler Klinge hat sich mit dem letzten Spieltag aus dem aktiven Sportbereich verabschiedet, reduziert sich auf Freizeit-und Breitensport (Altliga). Die SG Kausche und der SV Einheit Drebkau fusionieren in der Kreisoberliga. Die Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz II, ist keine Bereicherung der Kreisoberliga. Ein Abstieg wäre für diese Mannschaft gut, um sich in neuer Umgebung neu zu finden.

Statistik: Den besten Sturm hatte die SG Burg mit 90 Toren. Die beste Abwehr hatte die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen mit nur 26 Gegentoren. Die schlechteste Abwehr hatte der Kahrener SV 03 mit 106 Gegentoren. Die wenigsten Tore erzielten der SV Adler Klinge und der SV Einheit Drebkau mit nur 28.
Die besten Torschützen: 1. Christian Rinza, Briesen/Dissen (28), 2 .Hannes Heldt, Kahren (19) / Lucas Schulz, Burg (19) / Tobias Zöllner, Burg (19 ); 5.Mohamed Aziz Ben Younes, Sielow (18) / Marcus-Paul Lieb, Eiche Branitz (18) / Björn Schneller, Cottbus/Kiekebusch (18).
Es wurden 859 Tore erzielt, ein Schnitt von 4:1 Toren pro Spiel
Es gab 99 Heimsiege, 31 Unentschieden, 79 Auswärtssiege.
Das häufigste Ergebnis hieß 1:1, nämlich 15mal.

Joachim Rohde

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