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Cottbus: Das Ballett „Peter Pan“ begeistert das Publikum aller Altersklassen

Feuilleton | Von | 2. Dezember 2016

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PETER PAN am Staatstheater: spitzensportliche Artistik, hinreißender Tanz, fesselnde Bilder, volle Farbe und heftiges Klingenkreuzen, hier mit Niko König als Captain Hook und Stefan Kulhawec, der fröhlich-ängstliche Junge Michael Foto: M. Kross  

Cottbus. Mit ungehemmter Begeisterung erzählt das Ballett diesen englischen Klassiker vom Jungen aus Nimmerland, der gegen Cäpt’n Hook und für alle verlorenen Kinder kämpft. Michael und Wendy sind zwei davon, aber keineswegs unglückliche. Denn in diesem Ballett ist so viel Lust und Freude unterwegs, dass sich niemand verloren fühlt. Das Publikum ist kaum zu halten in seiner Begeisterung. Ständig braust Szenenapplaus auf, am Schluss wird das Ensemble frenetisch gefeiert. Bravo! Bravo! Bravo!
Manuel-Joël Mandon heißt der Wundertäter, der aus einer erstklassigen Companie noch eine Steigerung herauskitzelt. Der Choreograf, Tanzlehrer und Komponist lebt in der ganzen Welt und vermag das in Fernen Erfühlte in lebenspraller Frische nach hier zu vermitteln. Die große Welt (inspierierende Bühnenbilder von Juan León) auf dieser kleinen Bühne. Die Musiken aller Winkel der Welt und deren Farben (Kostümer Adriana Mortelliti) treffen sich und tragen  die Tänzerinnen und Tänzer, lassen sie schweben, Salti schlagen und gewagte Sprünge riskieren. Das alles wirkt kein bisschen angestrengt. Es passiert in reiner – freilich genial choreografierter – Lebensfreude und erzählt, was Librettist Michael Böhnisch „für alle ab fünf“ und gewiss für jedes folgende Alter gefasst hat.
In den Hauptrollen tanzen René Klötzer als in seinen Sprüngen kaum zu bändigender Peter Pan, Greta Dato als Kind Wendy mit klassicher Körperdisziplin, Stefan Kulhawec als ein wilder, tobender und im Ballonkorb furchtbar ängstlicher Michael mit spektakulären Salti, sowie Denise Ruddock (Tinkerbell) und Niko König (Captain Hook). In vielen weiteren Rollen tanzen die Damen und Herren des Ballettensembles des Staatstheaters und  als noch mehr „verlorenen Kinder“ perfekt integriert sechs Schülerinnen der Ballettschule Werhun. Ihnen ein Extra-Bravo!
„Peter Pan“ huscht vor Silvester noch achtmal über die Bühne:
So, 4.12. 11 Uhr, Di – 13., Do – 15., Di – 20., Mi – 21. und Do – 22, jeweils 10 Uhr, So, den ersten Weihnachtstag, ab 11 Uhr  und am Mi, 28.12., um 16 Uhr. Karten könnten knapp sein.  J.Heinrich



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