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Lilly Passion: Ein französischer Chansonabend

Land und Leute | Von | 1. April 2002

Lily Passion

Bärbel Röhl singt Barbara
mit Musikern von L’Art de Passage.

Mit “Lilly Passion” gastiert am Samstag, dem 20. April 2002, 19.30 Uhr, Bärbel Röhl, begleitet von den Musikern Tobias Morgenstern, Rainer Rohloff und Wolfgang Musick, in der Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus.
“Lilly Passion” ist ein szenischer Chansonabend oder ein Memorial-Stück zu Ehren der französischen “grande Dame de la Chanson” Barbara.
In Frankreich war sie ebenso berühmt wie Edith Piaf oder Jaques Brel. In Deutschland wird sie bis heute leider nur von Kennern beachtet. Allein ihre Hinterlassenschaft – immerhin 260 Lieder – rechtfertigen eine Erinnerung in Form dieses Stückes an sie. Barbara war sich ihrer Bedeutung als schillernde Persönlichkeit in der Welt der Stars bewusst und hat noch zu Lebzeiten gemeinsam mit Gérard Dépardieu in vierjähriger Arbeit ihr Leben inszeniert und zur Aufführung gebracht. Als freie Interpretation dieser Inszenierung entstand nun mit “Lilly Passion” die erste deutsche Bearbeitung.

“Meine schönste Liebesgeschichte, das seid ihr” so lautet das Motto des Abends. Die Sängerin Lilly lebt für ihr Publikum und ihre Chansons. Beschrieben wird die Einsamkeit einer Diva, die ihr Leben und ihre Leidenschaft der Bühne verschrieben hat. “Ich habe mehr Nächte auf der Bühne verbracht, als Nächte in den Armen eines Mannes” stellt sie resümierend fest und unternimmt den Ausflug in eine leidenschaftliche Beziehung zu David, die sich zum Schluß als trügerisch erweist: Ihr Schicksal ist die Bühne, ihr Publikum dem sie sich verbunden fühlt und zu dem sie zurückkehrt.
Initiator, Regisseur und Produzent des Projektes ist Johannes von Westphalen. Als Halbfranzose und Liebhaber des Chansons, insbesondere von Barbara war es ihm ein besonderes Anliegen, diesen Abend zu realisieren.
Die Schauspielerin Bärbel Röhl schlüpft in die Rolle der Chansonsängerin Barbara. Die ganze Vielfalt des Genres manifestiert sich in ihrer Stimme: von angerauht bis zärtlich, sanft und fließend wechseln mit klar und bestimmt, voller Leidenschaft.
Bärbel Röhl ist eine erfahrene Schauspielerin und Sängerin. Nach dem Schauspielstudium in Leipzig und Chemnitz, war sie 15 Jahre Ensemblemitglied im Schweriner Ensemble unter der Leitung von Christoph Schroth. Dort spielte sie in Schroths legendärer “Faust”-Inszenierung das Gretchen und in dem ebenso spektakulären und politisch brisanten Antikespektakel die Kassandra. Zahlreiche Gastspiele führten sie u.a. zu den Wiener Festwochen, den internationalen Theaterfestspielen in Delphi, Athen und Nancy.
Auf den Bad Hersfelder Festspielen erhielt sie 1998 den großen Kritikerpreis für ihre Rolle als Königin Elisabeth in “Richard III”. Sie beherrscht ihr Handwerk sowohl als Schauspielerin als auch als Sängerin. Jede neue Rolle, jedes Lied, selbst jeder Ton sind für sie eine gelebte Herausforderung.
Bärbel Röhl wird musikalisch begleitet von den Musikern Tobias Morgenstern (acc / piano / perc), Rainer Rohloff (nylon- / e-guitar) und Wolfgang Musick (double bass).
Die Musiker Tobias Morgenstern und Rainer Rohloff kennen sich seit über 20 Jahren und haben neben ihrer solistischen Tätigkeit den größten Teil dieser Zeit zusammengearbeitet. Nach dem erfolgreichen Abschluß ihres Studiums an der Musikhochschule in Weimar gründeten sie gemeinsam die Band L’Art de Passage, hoben unzählige musikalische Projekte aus der Taufe, arbeiteten als Produzenten, Komponisten und Arrangeure in unterschiedlichsten Besetzungen. Neben der Mitwirkung bei über 50 CD-Produktionen entstanden auch gemeinsame Musiken für Theaterstücke und Filmproduktionen.
Die Liste der Künstler, mit denen beide auf der Bühne standen, liest sich wie das “Who ist Who” der Liedermacherszene: Gerhard Schöne, Gisela May, Reinhard Mey, Hannes Wader, Esther Ofarim, Bettina Wegner, Mensching/Wenzel und Mikis Theodorakis/Maria Farantouri, Keimzeit, Rio Reiser u.v.a. Konzertreisen führten sie durch ganz Europa, Asien, Nordamerika und Arabien.
Tobias Morgenstern ist der Arrangeur der meisten Lieder von Barbara und musikalischer Leiter des Projektes.
Wolfgang Musick stieß aus der Jazzszene zu den Musikern von L’Art de Passage. Er spielte mit Avantgardisten wie Uschi Brüning, Axel Donner, Conrad Bauer, Peter Gröning, Uwe Kropinksi und Günther Fischer zusammen. Auch er war – wie Rainer Rohloff – Mitglied in der Band von Mikis Theodorakis.

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