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Cabrio-Fahrer genießen das Erlebnis Natur und fallen auf

13. Juli 2018 | Von | Kategorie: Mobil & Kfz |

Cabrio-Fahrer genießen das Erlebnis Natur und fallen auf

In diesem Frühling und zum Sommerstart gab es viele Tage in der Lausitz, um ohne Verdeck einfach mal die Sonne bei der Autofahrt zu genießen. So werden Cabrios immer beliebter Foto: Pro Motor

Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe: Fangemeinde des Fahrens ohne Verdeck steigt stetig / Pflegetipps.

 

Region (MB). Cabrio-Fahrer geben sich selbstbewusst offen, wollen aus der Masse herausstechen und lieben das Erlebnis Natur. Kein Wunder, dass die Fangemeinde Jahr für Jahr wächst, teilt das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe mit. 2017 waren es über zwei Millionen.
Das Gros fährt mit Softtops und Saisonkennzeichen und holt seine Schätze jetzt aus Garagen und Scheunen. Schön verpackt, aber dennoch eingestaubt. Zeit für den Frühjahrsputz und die Pflege-Tipps zwischendurch.
Der Frühjahrsputz nach dem Winter Sensibelchen sind die Verdecke aus Textil schon lange nicht mehr. Ausgestattet mit einer dünnen Gummizwischenschicht trotzen sie fast jedem Wetter. Dennoch brauchen auch sie nach dem Winter und während der Saison Zuwendung. Staub und Schmutz werden mit einer Bürste trocken entfernt. Dabei immer in Geweberichtung streichen. Ein Staubsauger fängt den aufgewirbelten Rest ein. Hält sich der Schmutz hartnäckig, wird die Tour zum SB-Waschplatz fällig. Klares, kaltes Wasser, Bürste oder Schwamm und notfalls neutrale Seife – mehr ist für die Reinigung nicht nötig. Ein No-Go: der Hochdruckreiniger. Sein harter Strahl kann Gewebe und Dichtungen zerstören. Besser sind Dampfreiniger. Damit die Arbeit auch lange wirkt, empfiehlt Cabriodach-Spezialist Webasto eine Imprägnierung mit Nano-Sprays, die Silizium-Oxid enthalten. Der Schmutz perlt besser ab, die Farbe hält länger. Und im Vergleich zu Wachs/Silikon-Präparaten entstehen keine unschönen Ränder. Knarzender Knackpunkt: die Dichtungen zwischen Fenster, Karosserie und Verdeck. Nach der Reinigung hält sie ein Gleitmittel geschmeidig. Sogenanntes Kriech-Öl bewirkt bei Oldtimern wahre Wunder. Waschanlagen mit Fleece-Lappen schaden nicht. Einzig Waschprogramme mit Heißwachs, der dem Material zusetzt und es frühzeitig altern lässt, sollten vermieden werden. Mit einer Kleiderfusselrolle verschwinden danach auch die Flusen. Nach der Wäsche solange geschlossen fahren, bis das Verdeck trocken ist. So gibt es später keine Stockflecken.
Vogelkot, Baumharz und Insektenreste nagen schon kräftig am Lack. Auf dem Stoffdach sind sie die Killer schlechthin. Vorausgesetzt, man gibt ihnen die Chance dazu. Hier zählt jede Minute. Zuerst mit sanfter Seifenlauge und weicher Bürste säubern.
Helfen die nicht weiter, müssen Dampf- oder Verdeckreiniger ans Werk. Die Spezialmittel sind auf das jeweilige Material abgestimmt und werden vom Hersteller empfohlen. Hände weg von Haushaltsreinigern! Ein Blick in die Bedienungsanleitung klärt auf.
Übrigens: Um die Sicherheit bei Blitzschlag müsse sich niemand fürchten, teilt der ADAC mit. In nahezu jeder Verdeck-Konstruktion gibt es zur Querversteifung „Spriegel“ (Stangen) aus Metall, die einen Einschlag über Karosserie und Reifen zum Boden ableiten. Auch Windschutzscheibenrahmen, Überrollbügel und Verdeck-Mechanik wirken mit.




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