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Anerkennung für Lausitzer Handwerker zum „Tag des Meisters“ am 14.9.2018 - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Anerkennung für Lausitzer Handwerker zum „Tag des Meisters“ am 14.9.2018

7. September 2018 | Von | Kategorie: Cottbus, Handwerkskammer Cottbus |

Handwerkskammer Cottbus lädt zum „Tag des Meisters“ 575 Handwerker in die Stadthalle ein.

Anerkennung für Lausitzer Handwerker zum „Tag des Meisters“ am 14.9.2018

Vor 25 Jahren nahm der Zentralheizungs- und Lüftungsbauermeister Thomas Kupsch aus Luckau seinen Meisterbrief entgegen und machte sich selbstständig. Heute hat die Firma 20 Mitarbeiter. Berufliche Lebensleistungen wie diese sind es, die beim „Tag des Meisters“ durch die Handwerkskammer Cottbus anerkannt werden. 575 Handwerker sind hier eingeladen | Foto: Mathias Klinkmüller

Region (mk). Ob defekte Heizung, ein neues Haus, zu langes Haar oder eine geplatzte Wasserleitung – ein Leben ohne Handwerker wäre kaum vorstellbar. Der „Tag des Meisters“ ist für die Handwerkskammer Cottbus deshalb ein Höhepunkt im Jahr. Ein Tag, um ein großes Dankeschön für die Verdienste der Anpacker aus der Region auszudrücken.
157 Jungmeister mit ihren Familien, die in diesem Jahr die Meisterprüfung absolvierten, sind am 14. September in die Stadthalle Cottbus eingeladen. 15 Männer und Frauen absolvierten eine harte zweijährige Fortbildung und dürfen sich nun Betriebswirt nennen. Zudem erhalten 187 Handwerker ihren Silbernen Meisterbrief und 216 Handwerker aus 47 Gewerken haben sich vor 25 Jahren im Kammerbezirk selbstständig gemacht.
Zu diesen zählt auch Thomas Kupsch aus Luckau. Der Zentralheizungs- und Lüftungsbauermeister kann sich gleich auf ein Doppeljubiläum freuen. Zum einen schaut er auf 25 Jahre Meistertitel aber auch auf eine ebenso lange Zeit als Unternehmensgründer zurück. Seitdem er 1982 die Lehre zu diesem Handwerk begonnen hat, hielt er an dem Beruf fest. Jede Baustelle ist anders. Jeder Tag ist anders. Kreativ zu sein und eigene Ideen umzusetzen, gehören zum Beruf, sagt der Geschäftsführer des zwanzigköpfigen Handwerksbetriebes. Dass sein Betrieb wächst und wächst war nie so geplant, sondern ist der guten Auftragslage geschuldet, sagt Thomas Kupsch.
Die Anforderungen an den Beruf sind riesig. Als er seine Lehre begann, ging es noch viel um Schweißen und Rohre biegen. Heute ist die Technik weit fortgeschritten. So muss der Handwerker in seinem Gewerk auch programmieren und ist ein halber Elektriker, verdeutlicht der Handwerksmeister die Vielseitigkeit des Berufes. Den Schritt in die Selbstständigkeit hat er nie bereut. Bereits sein Ururgroßvater hatte eine Spedition gegründet. 1898 hatte Paul Kupsch sich mit einem Leiterwagen aufgemacht und Kleidung sowie Flaschen eingesammelt. Das daraus eine Spedition wurde, davon zeugt ein Foto hinter dem Schreibtisch des Handwerkers. Die eigene Familiengeschichte gab ihm so 1993 den Mut, den Weg in die Selbstständigkeit zu wählen.
Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit, die Meisterschule oder ins
Studium haben alle Handwerker Leistung, Motivation und Lebenskraft bewiesen, verdeutlicht die Handwerkskammer wie wichtig dieser „Tag des Meisters“ als
Anerkennung ist.
Mit ihrer Steuerkraft trugen die Handwerksunternehmen dazu bei, dass sich die Region und Beschäftigung entwickeln konnten. Heute sind in diesen 400 Handwerksbetrieben rund 1.600 Mitarbeiter tätig. Gemeinsam erwirtschafteten sie im vergangenen Jahr rund
143 Millionen Euro Umsatz.




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