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Die Sprem im Spiegel ihrer Zeit

Cottbus | Von | 19. Juli 2003

Fassadenbild zeigt Sprem-Ansicht von 1934 / GWC beauftragte ehemalige Leichhardt-Schüler.

Im Spiegel der Zeit

„Im Spiegel der Zeit“ nannten die Künstler
ihr Bildmotiv aus dem Jahre 1934, das
jetzt den Giebel der Hausnummer 44
in der Sprem schmückt.
Montage: S&H

Cottbus (gg). Wenn spätestens am Montag das Gerüst fällt, ist sie zu sehen: Den Giebel der Hausnummer 44 in der Sprem schmückt eine historische Ansicht der Straße aus dem Jahre 1934. Wie in einen fast 70 Jahre zurückblendenden Spiegel sieht der Betrachter, der in Richtung Altmarkt spaziert.
Thomas Strauss und Markus Hillegaart, die beiden jungen Cottbuser Künstler, die das fünf mal drei Meter große Bild in Airbrush-Technik mit Silikatfarben in knapp zwei Wochen auf die Fassade brachten, haben sich schon an der Wand der Sporthalle in der Pappelallee mit einem Sportmotiv verewigt. Das war der Beginn ihrer Karriere. Nach ihrem Abi hier am Ludwig-Leichhardt-Gymnasium und der Armeezeit haben sie sich mit ihrer künstlerischen Spontanität selbständig gemacht. Ihre Fassaden-Entwürfe waren bereits in Weißwasser und Forst gefragt, in diversen Clubs, in einer Sauna und auch auf der Expo gestalteten sie Innenräume kreativ.
Das Motiv für das Bild in der Sprem fanden die beiden im Cottbuser Stadtarchiv. Auf einer Glasplatte ist die historische Fotografie aus dem Atelier Unger erhalten. Drei Jahre lang brauchte die Idee bis zur Ausführung.
„Für uns ist das so etwas wie der Abschluss fast zehnjähriger Sanierungsarbeiten an unseren Häusern in der Sprem“, meint GWC-Sprecher Tom Schönherr. Nicht jeder Platz in der Innenstadt ist so gut dafür geeignet, wie die aus der Flucht heraustretende Fassade in der Sprem. Ähnliche Bemühungen für das neu entstehende Parkhaus am Neustädter Tor scheiterten an der Denkmalpflege, erzählt Schönherr.
Mehr von dieser Kunstform sei deshalb erst einmal nicht geplant. Schönherr: „In unserem Service-Büro Am Turm werden wir im Innenbereich weitergestalten“.

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