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Gut gepflegt im eigenen Heim

8. November 2013 | Von | Kategorie: Cottbus, Gesundheit |

Gut gepflegt im eigenen Heim

Für das Team der Hauskrankenpflege um Kathrin Herbst (re.) steht die aktivierende Pflege im Vordergrund. Gut betreut können Patienten so möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben | Foto: J. Hnyk

Professionelle Hilfe unterstützt bei der Alltagsbewältigung
Cottbus (ysr). Es ist kein Geheimnis. Der Altersdurchschnitt in der Region steigt stetig und damit auch der Bedarf an Pflegekräften. Dass gute Pflege auch professionell zu Hause geleistet werden kann, wissen Angehörige oft nicht. Dabei sind die eigenen vier Wände häufig die Sicherheit, die sich viele ältere Menschen wünschen. Hauspflegedienste bieten Leistungen von der mobilisierenden Grundversorgung über hauswirtschaftliche Tätigkeiten bis hin zu medizinischen Diensten wie Medikamentengabe, Schmerztherapie und Injektionen.
Für Kathrin Herbst, Inhaberin der gleichnamigen Hauskrankenpflege, steht die aktivierende Pflege klar im Vordergrund. „Die Patienten sollen befähigt werden, solange es geht, möglichst selbstständig zu Hause zu leben“, erklärt Kathrin Herbst. Die gelernte Krankenschwester hat bereits zwei Pflegedienste erfolgreich aufgebaut. Den Pflegedienst in der Schweriner Straße betreibt sie seit 2009. Damals ist das Unternehmen mit sechs Mitarbeitern gestartet. Bis Anfang 2014 werden es 14 sein. Zudem bildet der Betrieb seit Oktober examinierte Altenpfleger aus. „Personalbeständigkeit spielt in der Pflege eine sehr wichtige Rolle“, sagt Kathrin Herbst. Sie weiß, dass ein festes Team bei den Patienten Vertrauen schafft. Das ist nahezu unerlässlich für das gemeinsame Arbeiten. Nach dem, zumeist telefonischen, Erstkontakt folgt die individuelle Beratung durch die Hauskrankenpflege. Diese erfolgt bei einem Vororttermin im eigenen Heim.
Dabei geht es vor allem um das gegenseitige Kennenlernen. Das Gespräch findet dabei möglichst im Beisein des Patienten und der Angehörigen statt. Eine bis anderthalb Stunden Zeit braucht so ein Treffen. „Zeit, die man für einen umfassenden Eindruck und eine möglichst individuelle Beratung braucht“, erklärt Schwester Kathrin. Zuerst werden die Gewohnheiten und der Hilfebedarf des Patienten ermittelt. Der Pflegedienst berät aber auch Angehörige hinsichtlich der finanziellen Fördermöglichkeiten. „Dabei unterstützen wir die Familien gern“, so Schwester Kathrin Herbst.
Ängste vor zu hohen Kosten oder Behördengängen können so genommen werden. Abschließend ergänzt die Pflegedienstleiterin: „Das Wohl meiner Patienten und meines Teams liegt mir am Herzen. Denn, wenn es allen Beteiligten gut geht, profitieren auch alle.“




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