Kindertagespflegepersonen richten sich mit offenem Brief an Cottbuser Stadtverordnete.
Cottbus (MB). In der Vergangenheit hat die Stadt Cottbus Kindertagespflegepersonen (Tagesmütter) nicht leistungsgerecht vergütet. Dies wurde gerichtlich festgestellt. Die klagenden Kindertagespflegepersonen sollen nun Nachzahlungen für den Zeitraum zwischen 2012 und 2019 erhalten – alle anderen jedoch nicht. Gegen diese Entscheidung protestiert nun eine Gruppe von Kindertagespflegepersonen aus der Stadt Cottbus. Dass einige Kollegen nun benachteiligt werden sollen, widerspräche nicht nur dem grundgesetzlichen Grundsatz der Gleichbehandlung, sondern auch dem arbeitsrechtlichen Prinzip „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, so die Gruppe.
Sie richten sich nun explizit an die Cottbuser Stadtverordneten mit einem offenen Brief und hoffen, dass das Thema auch bei der nächsten Stadtverordnetenversammlung am kommenden Mittwoch, 25.02., behandelt wird.
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