
LHC-Team startet mit nächster Generation:
Cottbus (mk). Nur denkbar knapp verpassten die Cottbuser Handballer in der vergangenen Saison die angestrebte Rückkehr in die 3. Liga. Schon deshalb will sich der Club auch in der neuen Saison treu bleiben und das Motto lautet „3. Liga ja, Harakiri nein!“. Die sportliche Wiederauferstehung war, ist und bleibt die Aufgabe der Cottbuser Handballjugend. Nach einigen schmerzhaften Abgängen übernimmt nun erneut die nächste Generation von Lausitzer Sportschülern die Verantwortung für ihren LHC und die Cottbuser Handballfamilie.
Nach den Abgängen der Leistungsträger Robert Schulze nach Pirna, Johannes Trupp (Studium) und Robert Michling (Verbandsligateam) übernehmen nun Florian Weber, Dan Klein und David Hiesener, die den Sprung in die erste Mannschaft geschafft haben. Freude herrscht im LHC-Lager besonders über den Gesinnungswandel bei Abwehrriese Florian Weber, der ursprünglich den Ball an den Nagel hängen wollte, um sich auf seine Berufslaufbahn zu konzentrieren. Dagegen schlägt der Abgang von Riesentalent Kevin Lux nach Rostock schwer ins Kontor. Doch dem Spieler attestieren alle im Verein eine zukünftige Bundesligakarriere. „Wir wünschen alles Gute, drücken ihm die Daumen und sind stolz darauf, so einen Spieler ausgebildet zu haben, wir dürfen da nicht im Weg stehen“. erklärt der sportliche Leiter des LHC Marcel Linge. Desweiteren verlassen haben den Verein Don Pablo Mulemba (Füchse II), Tino Koppatz und Marcel Otto (beide HC Spreewald), die ihrerseits mit guten Leistungen in der Verbands- und Oberliga auf sich aufmerksam gemacht haben. Mit Tony Mudrick, Florian Berndt und Kevin Deisting kann der LHC auch in der neuen Spielzeit auf sein bärenstarkes Torwarttrio zurückgreifen, welches wie gehabt von Torwarttrainer Klaus-Dieter Sklenar auf Kurs und nach vorn gebracht wird.
Am vergangenen Sonntag haben der LHC Cottbus und LHV Hoyerswerda erstmals gemeinsam ihre Teams präsentiert. Vor gut 350 Zuschauern erinnerte LHV-Präsident Robert Widera an das letzte Pflichtspiel der beiden, damals noch Eisenbahner-Teams. „Damals duellierten sich in der Saison 88/89 die BSG Lok Hoyerswerda und Lok RAW Cottbus“, so Robert Widera.
Viele Gemeinsamkeiten zwischen den Lausitzern aus Hoyerswerda und Cottbus, ließen sich auch durch die Ländergrenze nicht verleugnen. Zumal Spieler wie Lukas Baase oder Nick Widera, den Schritt zum jeweils anderen Verein wagten. Im Hier und Jetzt siegten die eine Klasse höher spielenden Oberliga-Cottbuser gegen die Sachsenliga-Hoyerswerdaer. Dabei bewiesen die Sachsen, dass sie berechtigt vom Aufstieg in die Mitteldeutsche-Oberliga träumen. LHC-Vizepräsident Frank Prätzel sagte, mit dem Ende der handballfreien Zeit und der gemeinsamen Veranstaltung von LHC und LHV fielen gleich zwei erfreuliche Ereignisse auf diesen Tag. Beim ehrlichen Willen und Bemühen aller Beteiligten, könne daraus eine echte Tradition werden.













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