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Energie findet seinen Rhythmus - Märkischer Bote
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Energie findet seinen Rhythmus

13. März 2015 | Von | Kategorie: Sport |

Energie findet seinen Rhythmus

Sven Michel war der Mann der Partie. Er ersetzte den erkrankten Tim Kleindienst und entschied mit seinem Doppelpack das Spiel vor heimischer Kulisse Foto: Würfel

Vier Spiele ohne Niederlage in Folge geben Selbstbewusstsein:
Zehn Punkte holte der FC Energie Cottbus aus den vergangenen vier Spielen ohne Niederlage. Mit dieser Mini-Serie biegt das Team in die letzten zehn Saisonspiele ein. Es war ein Kraftakt gegen die Bundesliga-Reserve aus Mainz. Mit vereinten Kräften brachten die Rot-Weißen den knappen Vorsprung über die Ziellinie. Nicht immer schön anzuschauen in den letzten verbissen geführten Minuten. Aber erfolgreich. Die Mannschaft wollte diese drei Heim-Punkte mit allen Mitteln – und holte sie. Eine Frage des Willens. Mit dem Selbstbewusstsein von zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen geht der FCE nun in die letzten Wochen. Zehn Spiele stehen noch auf dem Programm. Und die Ausgangsposition ist gut. In der sportlichen Leitung ist man weit davon entfernt, bereits jetzt ein Fazit zu ziehen oder Ziele zu korrigieren. Doch mit einer Portion Stolz und Genugtuung sagte Roland Benschneider: „Es war nicht selbstverständlich und auch nicht zu erwarten, mit dieser komplett neu zusammengestellten Mannschaft nach 28 Spielen 47 Punkte und Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen zu haben.“ Soviel “Sturm und Drang” gab es lange nicht im Training des FC Energie Cottbus. Erstmals seit Wochen standen am Mittwoch alle fünf gelernten Stürmer des FCE-Kader plus zwei vorn einsetzbare gemeinsam auf dem Rasen. Tim Kleindienst nahm nach seiner krankheitsbedingten Pause am Mittwoch das Mannschaftstraining wieder auf, knüpfte läuferisch sofort an seine gute Verfassung an. Im Hinblick auf das heutige (Sa.) Auswärtsspiel in Halle ist seine Rückkehr ins Aufgebot eingeplant, der Schnupfen wird den besten Saisontorschützen hindern.

 

Brandenburgliga
Etwas enttäuscht verließen die Gubener den Rasen. Beim Tabellenletzten Hennigsdorf war mehr drin als das torlose Remis.  Ein Spiel auf technisch hohem Niveau war aufgrund des schlechten Platzes kaum möglich. Dennoch waren die Gubener das spielbestimmende Team. Allerdings wurden vor allem in der ersten Halbzeit viele größere Chancen vergeben. Auch in der zweiten Halbzeit kam bei den Gubener Angriffen nichts Zählbares heraus. So fehlte oft die letzte Konzentration bei den Aktionen vor dem Tor. Vielversprechende Angriffe verpufften an der Strafraumgrenze. Hier war mehr drin, lautete so das Resümee. Hervorzuheben ist die Abwehrleistung. Auswärts ohne Gegentor zu spielen, macht Mut.

 

Landesliga Süd
Mit breiter Brust konnte die SG Burg nach dem 4:1-Sieg über BW Briesen den Rasen verlassen. Von einem schnellen Tor beeindruckt zeigte sich hingegen der Kolkwitzer SV. Zwei Gegentoren in der ersten Halbzeit folgte lediglich ein Anschlusstreffer. Auf nur wenig Gegenwehr stieß Wacker Ströbitz gegen Luckenwalde II. Die Schwarz-Grünen erarbeiteten gute Torchancen. In der zweiten Hälfte war die Cottbuser Abwehr gefragt. Die 1:0-Führung aus Hälfte eins konnte aber bis zum Ende verteidigt werden. Mit einem couragierten Start legte Krieschow gegen Rüdersdorf die Grundlage für den 2:0-Sieg.

 

Landesklasse SÜD
Mit einer abwartenden Spielweise gelang Alemannia Altdöbern gegen den gut startenden  VfB Cottbus ein deutlicher 0:3-Sieg. Eiskalt wurden die Fehler der Cottbuser ausgenutzt. Auch die SG Groß Gaglow wurde für eigene Fehler schnell bestraft. Gegen Bad Liebenwerda war zumindest ein Remis drin, da die Gaglower sich nicht aufgaben, aber gute Chancen nicht verwerten konnten. So mussten sie eine Zwei-Tore-Niederlage verkraften. Einem zwei-Tore-Rückstand aus der ersten Halbzeit liefen die Peitzer gegen den SC Spremberg hinterher. So erspielte sich Peitz zwar gute Chancen, aber der Spremberger Torhüter war stets wachsam. Ein Konterangriff führte dann zum verdienten 3:0-Endstand für die Perle-Städter. Für Peitz wäre mit etwas wachsamerer Form mehr drin gewesen.

 

Oberliga
Stolz kann Energies Reserve sein. Aus Eisenach kehrte die U23-Mannschaft mit einem 3:1-Sieg zurück in die Heimat. Dabei konnten die Lausitzer den Rückstand gleich zweimal drehen. Eine solche Moral ist heute (Sa.) zuhause auch gegen die punktgleiche Reserve des FC Rot Weiß Erfurt nötig.

 

Kreisoberliga
Die gute Rückrundenform unterstrich Lausitz Forst mit einem 2:1-Sieg gegen Krieschow. Noch sieglos in der neuen Saison ist hingegen Groß Kölzig. Gegen die SG Sielow musste eine 1:4-Niederlage hingenommen werden. Tabellenführer Döbern ließ nichts anbrennen. Gegen lange Zeit wehrhafte Gubener stand zum Spielende ein 3:0-Sieg auf dem Heimspiel-Konto. Ebenfalls deutlich gewann Viktoria Cottbus nach langer Zeit ohne Sieg gegen Schorbus. Über das 4:0 freuten sich die Cottbuser gegen chancenlose Schorbuser. Mit einem Remis (2:2) gingen Briesen/Dissen und Kahren auseinander. Am Ende gerecht, da in Hälfte eins Kahren und in Hälfte zwei Briesen/Dissen das bessere Team war. Die Tabellenführung im Visier behaltend, konnte der Spremberger SV gegen Guhrow einen Sieg (2:1) erspielen. Die Guhrower machten es dem Tabellenzweiten streckenweise aber sehr schwer, so dass der Sieg der Spremberger keineswegs sicher schien. Mit einem Tor in der 76. Spielminute bezwang Kunersdorf den Tabellennachbarn Wacker II.

 

Kreisliga
Mit einem 4:0-Sieg gegen Gahry konnte Klein Gaglow seinen zweiten Tabellenplatz festigen.  An der Tabellenspitze mit nur einem Punkt Vorsprung steht Werben. Die Spreewälder gewannen gegen den VfB Cottbus mit 1:0. Jeweils Unentschieden gingen die Partien Burg gegen Spremberg (1:1), TSV Cottbus gegen Adler Klinge (0:0) und Cottbus Ost gegen Dissenchen/Haasow (2:2) aus. Einen deutlichen Sieg hingegen verbuchte Guben gegen Straupitz. Die Straupitzer stehen mit nur drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Der Anschluss zu Spremberg rückt weiter in die Ferne. Die Neißestädter gewannen mit 5:1. Auch der Tabellendritte Branitz ist weiter auf Erfolgskurs. Mit einem 0:2-Sieg gegen Drachhausen konnte sich Branitz vom Tabellenvierten, dem TSV Cottbus absetzen. Das Spiel hatte stre-ckenweise aber keinen Witz. Erst in der zweiten Hälfte schalteten die Branitzer einen Gang höher und holten verdient den Sieg.Forst gewann gegen Kolkwitz II mit 2:1.




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