
Im Hinterhof der Dresdener Straße kamen auch Streiche nicht zu kurz
Andreas Lemke schreibt: „Die fotografierte Häuserfront gehört zur Dresdener Straße 36 bis 38 in Spremberg. Zum Zeitpunkt der Aufnahme (60er/70er-Jahre) war es die Clara-Zetkin-Straße. Die Aufnahme ist von gegenüber gemacht worden. Also von der Dresdener Straße 20/21 aus. Wenn ich heute aus meinem Fenster schaue, sehe ich diese Hauseingänge und Fenster noch in derselben Aufteilung wie auf dem Foto. Zu den Fledermausgauben oberhalb der Treppenhäuser haben sich nach der Wende noch Schleppgauben hinzugesellt, da die Dachgeschosse zu Wohnungen ausgebaut wurden. Auch die Geschäfte haben sich verändert. An Stelle des Lebensmittel-Ladens gibt es jetzt einen Fahrradladen.“
Ralf Dieter-Drews schreibt: „Es handelt sich hier um den Wohnblock in der ehemaligen Clara-Zetkin-Straße, heute Dresdener Straße. Der abgebildete Eingang hatte damals die Nummer 45. Aufgenommen dürfte das Foto vom gegenüberliegenden Neubau mit dem integrierten Fahrzeugladen sein, ich schätze so um 1970. Wir wohnten ganz oben links, neben uns wohnte Familie Thiel. Weiter waren da noch Frau Bayer und Familie Kruß.
Im rechten Geschäft befand sich damals noch ein Fischladen mit gefliester Verkaufstheke. Der Laden auf der linken Seite war ein Lebensmittelladen, wo zur damaligen Zeit noch alle Waren für den täglichen Bedarf rein passten – undenkbar heute.
Links neben dem Lebensmittelladen befand sich dann noch der Milchladen, wo es Käse, Eier und Milch gab. Alles in allem also eine Kaufhalle auf drei Geschäfte verteilt.
So richtig interessant war es für uns Kinder damals auf der Rückseite des Hauses. Denn da befand sich ein riesiger Hof, der ein idealer Spielplatz war. Denn da standen noch keine Autos auf dem Hof oder waren in den Garagen auf der Südseite des Hofes untergebracht.
Noch gut erinnern kann mich daran, das wir mal die auf dem Hof abgestellten leeren Milchkästen des Milchladens, vor dessen Hoftür aufstapelten und so ein Herauskommen unmöglich machten. Ob es dann wirklich so war, kann ich allerdings nicht bezeugen, denn da waren wir schon längst stiftengegangen.“
Helga Reichstein weiß, dass sich hier heute neben dem bereits erwähnten Fahrradgeschäft auch ein Imbiss befindet.















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