Senftenberg: Heiße Köpfe unter „Tellerminen“

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Zur Eröffnung des Strandes am Senftenberger See wurde mit Uniform aufgespielt

Ralf Zülke findet: Ein Kompliment für die Blechbläser der „Russenband“:
So richtig begeistert waren unsere Leser im Seenland von dem Rätselbild der letzten Ausgabe nicht. Lediglich Ralf Zülke war richtig gut gelaunt. Er ist offenbar selbst Blechbläser (vielleicht in einem Kirchenchor?) und mailt uns: „Die ‘Freunde’ hatten’s offenbar nie ganz leicht, schon gar nicht als Schutzmacht in der DDR. Zwischen Nacktbäuchen und Bikini-Kindern mussten sie am heißen Strand unter ihren ‘Tellerminen’ (gemeint sind die kreisrunden Militärmützen, d.Red.) schwitzen. Wenigstens die Jacken durften sie über die Stuhllehnen hängen. Wahrscheinlich haben sie zünftige Musik gemacht und die besten Ansätze geblasen. Das war am Koschendorfer Strand. Dabei war ich aber nicht.“ Auch Susanne Richter schickt per e-mail Buchstaben B und ergänzt: „Nur geraten. Keine Ahnung. Sieht auch mehr wie Baustelle aus.“ Ja, das waren die Anfänge. Immerhin erst im Mai 1966 war der letzte Kohlezug aus der Niemtscher Grube gefahren und sechs Jahre später hatte der See dann den heutigen Wasserstand erreicht. Die Wasserqualität war noch nicht gleich so hautfreundlich, deshalb war es besser, sich bei Musik statt im Wasser zu erholen. 1981 ist dann schließlich der Campingplatz Niemtsch eröffnet worden. Das erste Schiff auf dem See hieß „Nixe“, und es hatte seine Jungfernfahrt mit der Eröffnung des Erholungsgebietes im 1973-er Sommer. Heute genießen die Urlauber – und demnächst auch Gewinner dieser „Damals war’s“-Reihe – den See auf der „St. Barbara“. Dazu laden wir diesmal ein: Bärbel Weidner, Bianca Paul und Claudia Helemann.

Herzlichen Glückwunsch!


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