
Bären waren Attraktion des Senftenberger Tierparks / Namenstafel
Unvergessen sind bei den Besuchern die drei Bären, die noch bis 2012 im Tierpark lebten. Und so war die Lösung ganz einfach: „Püppi, Moritz und Mascha hießen die Bären“, schreibt Margit Schötz wie viele andere auch. Und sie erinnert sich: „Als wir damals noch in Senftenberg wohnten, ging ich öfters mit den Kindern in den Tierpark. Die Bären waren ihre Lieblingstiere, da wollten sie immer lange stehen und sehen.“ Auch Elke Lehmann kennt die Namen genau und notiert: „Schon als kleines Mädchen kann ich mich noch sehr gut an die Bären im Tierpark erinnern. Sie gehörten einfach dazu!“
Walter Czarnecki freut sich, wieder ein Rätselmotiv aus dem alten Senftenberg zu sehen und schreibt zu den Namen: „Ich weiß, dass es ihnen gut geht, aber nicht, wie der Ort heißt, wo sie jetzt leben, den hab ich vergessen.“
Reinhild Schirmer kennt den Tierpark aus dem Effeff: „Ich bin Jahrgang 1952. Meine Mutter ist mit uns drei Kindern fast jeden Sonntag in den Tierpark gegangen. Die Bären waren meine Lieblingstiere. Besonders, wenn sie niedlichen Nachwuchs hatten. Später bin ich mit meinen Kindern dort gewesen. In den letzten Jahren habe ich mich schon gefragt, warum die Tiere in der Steinlandschaft leben müssen. Ich fand es wunderbar, dass die Bären in die Natur umziehen konnten.“
Diese Meinung teilt Kerstin Weidner nicht. Sie mailt: „Wir haben sehr gekämpft, unsere Bären zu retten. Ich halte es immer noch für einen Fehler, dass sie abgegeben wurden. Wir haben im vorigen Jahr den Bärenpark in Worbis besucht und ganz liebe Grüsse an unsere drei bestellt. Ihnen geht es wohl gut. Es tut mir doch noch sehr weh und bestimmt einigen Senftenbergern auch. Sie waren nun mal unsere Attraktion. Rührend war der Abschied von Senftenbergern, vor allem von unseren Kleinen!“
Dr. Klaus Böhnisch schildert zu dem Motiv ein anderes Schicksal: „Erfreuliche und unerfreuliche Erinnerungen könnten Seiten füllen. Es ist schön, dass es den Tierpark noch gibt. Schön ist auch die Verbundenheit der Bürger mit ihm. Stichwort Sumpfzypresse. Sie war die Freude echter Botaniker. Der Baum aus Nordamerika kommt in Deutschland nur vereinzelt vor. Genannt wird als Beispiel die Forstschule Kiel und ein Exemplar in Nordrhein Westfalen. Der Baum im Tierpark erlebte noch den Anfang des dritten Jahrtausends. Ein Sturm verkürzte ihn um die Hälfte. Ein hoher Stumpf wurde dann nach und nach entfernt. Nichts erinnert mehr an ihn.
Zu den Bären: Die letzten Exemplare der ‘Bärenstadt Senftenberg’ verloren nach der sehr merkwürdigen Umsiedlung sogar ihre Namen. Könnte eine Steintafel, damit sie nicht gestohlen wird, daran erinnern? Hoyerswerda hat sich sogar neue Bären geholt.“
Vielen Dank allen Rätselfreunden! Eine Preußenkarte geht in dieser Woche an Margit Schötz. Herzlichen Glückwunsch.













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