Personen 6./7. April 2013

Der Cottbuser Gastronom Olaf Schöpe ist zum Präsidenten der DEHOGA Brandenburgs gewählt worden und vertritt nun die Interessen des Gastgewerbes des Landes. Der bisherige Vizepräsident löst Mario Kade aus Potsdam ab, der nicht mehr kandidierte. Als neuer Vorsitzender der Fachgruppe Hotellerie wurde der Hotelier und langjährige Kreisvorsitzende Markus Karl aus Lübben gewählt.
Der Geschäftsführer der Stadtwerke Cottbus, Vlatko Knezevic, feiert am Mittwoch seinen 40. Geburtstag. Geboren in Zenica (Bosnien / Herzegowina) kam er zum Wirtschaftsstudium nach Mannheim. Seit 2008 ist er als Leiter Vertrieb bei den Stadtwerken tätig, seit 1. Juli 2008 Geschäftsführer, auch der GVC.
Trauriges Ferienereignis für die Reinhard-Lakomy-Grundschüler in Cottbus-Groß Gaglow: Ihr Namenspatron wurde Mittwoch in Berlin beerdigt.  Reinhard Lakomy war Erfinder des Deutsch-Rocks (u.a. „Heute bin ich allein“, 1972) lange vor Lindenberg, trat mit seiner Gruppe 1973 in der „Matinee“-Reihe im Cottbuser Theater auf und begleitete mit „Traumzauberbaum“ viele Kindergenerationen. Er starb 67-jährig an Lungenkrebs. Unter den 250 Trauergästen war neben Künstlerkollegen auch der letzte DDR-Ministerpräsident Lothar de Maiziere.
Im Alter von 76 Jahren starb Werner Baer, der 1992 als Aufbau-Pionier von der Nahe an die Spree kam und sich hier viel Sympathie und Achtung als „Eier-Baer“ erwarb. Die Mastanlage KIM Roggosen entwickelte er als Elego GmbH mit 120 Mitarbeitern zu einem führenden Eier-Produzenten. Er engagierte sich als „Lions“-Gründer in Cottbus und war auch Pionier guten bürgerlichen Lebensstils. Seine Moderationen für Evas Brautmoden, das Unternehmen seiner Frau, bleiben unvergessen, ebenso sein Einsatz für den Wohltätigkeitsball der Region.
Am 15. April (14 Uhr) verabschieden sich Freunde und Verehrer seiner Kunst auf dem Ströbitzer Friedhof von dem Grafiker Peter Müller. Er starb im 78. Lebensjahr. Der gelernte Glasmaler aus Neuzelle arbeitete seit 35 Jahren eng mit dem Druckhaus Schiemenz (CB Stadtmagazin) zusammen, das für das laufende  Jahr einen Kalender-Querschnitt aus 50 Schaffensjahren auflegte, dem wir das Selbstporträt „Hinterm Dorf“ von 1981 entnahmen. Müllers Vignetten, Karikaturen und Zeichnungen schmückten den „Eulenspiegel“, Tages- und Wochenzeitungen und viele Bücher, auch solche von Sammlern als Exlibris.