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Cottbus: Trauer um Rüssel Karla - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Cottbus: Trauer um Rüssel Karla

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Cottbus: Trauer um Rüssel Karla

13. November 2020 | Von | Kategorie: Cottbus |

Elefant musste Mittwoch eingeschläfert werden.

Cottbus: Trauer um Rüssel Karla

Der indische Elfant „Karla“ lebte 50 Jahre in Cottbus Foto: Hnr

Cottbus (h.) Am Mittwoch musste „Karla“, die ältere der beiden weiblichen Tierpark-Elefanten, eingeschläfert werden. Schmerzhafte Fußprobleme konnten durch eine OP im September nicht behoben werden. Solche Leiden sind arttypisch, erklärte Tierparkdirektor Dr. Jens Kämmerling. Das Tier wurde etwa 54 Jahre alt.
Karla kam im Sommer 1970 als Gesellschafterin zu der deutlich jüngeren Sundali in den Zoo, die als ponygroßes Baby ab 1969 die Tierparkattraktion war. Karla reiste, begleitet von Tierpfleger Matthias Scholz, im Güterzug nach Cottbus und legte den Weg von der damaligen Rampe in der Vetschauer Straße in den Tierpark unerschrocken zu Fuß zurück. Ihr Alter wurde damals auf knapp vier Jahre geschätzt. Die Rüsseltiere freundeten sich schnell an, was leider mit Preya, dem dritten Elefanten, nicht so glückte. Sie wurde mit Zuchtabsicht nach Würzburg gegeben, hatte aber keinen Nachwuchs und lebt auch nicht mehr.

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