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Cottbus: Von der Fabrik zum Dienstleistungszentrum - Märkischer Bote
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Cottbus: Von der Fabrik zum Dienstleistungszentrum

9. Oktober 2015 | Von | Kategorie: Cottbus |

Cottbus: Von der Fabrik zum Dienstleistungszentrum

Die Spree-Arkaden in der Franz-Mehring-Straße bilden das „Osttor“ nach Sandow

Die Franz-Mehring-Straße bildet das Osttor der Stadt / Einstige Tuchfabriken verschönern Stadtbild:
Cottbus (bw). Die Franz-Mehring-Straße gehört zu den am häufigsten befahrenen Verbindungen in den Osten der Stadt. Dabei ist kaum zu spüren, dass man aus dem Zentrum kommend zunächst die Mühleninsel überquert und erst nach den „Spree-Arkaden“ über die Spreebrücke fährt und den Ortsteil Sandow erreicht. Das weithin sichtbare „Osttor“, eine Fußgängerbrücke in luftiger Höhe, verbindet die „Spree-Arkaden“ auf beiden Straßenseiten. Das heutige Dienstleistungs- und Gesundheitszentrum befindet sich in dem in den 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts gegründeten Fabrikkomplex des Tuchfabrikanten Gustav Hermann Elias. Der Unternehmer betrieb hier zunächst eine Wollhandlung und
-wäscherei. Bereits 1890 konnten die ersten Tuche die Produktionsstätten verlassen. Der gesamte Industriestandort wechselte in den Folgejahren mehrfach die Mieter, die jeweils eigene Nutzungskonzepte verfolgten. Nach dem Zweiten Weltkrieg beherbergten die Gebäude die Lausitzer Versorgungswerke, die Süßwarenfabrik „VEB Spreewald“ und Betriebsteile des Polstermöbelwerkes Cottbus. Übrigens: Die heutige Franz-Mehring-Straße durchquert das Fabrikareal erst seit 1927. Vorher bildeten die Gebäude der heutigen Wachsbleiche von der Nordseite der Straße bis zur südlich gelegenen Mühleninsel ein in sich abgeschlossenes Terrain. Zu den ersten Mietern der heutigen „Spree-Arkaden“ gehört auch die Firma „K & W – Küchen aus Sachsen“, die zum Jahresende diesen Standort aufgibt. „Damit haben unsere Kunden nochmals die Gelegenheit, beim Küchenkauf richtig zu sparen“, erläutert Filialleiterin Renate Gröschke. Mehrere Marken-Küchenhersteller sind hier vertreten. Unterschiedliche Fronten in Hochglanz oder lackiert machen alle Modelle individuell. „Unser Qualitäts-Küchensortiment steht bis zum 30. November auch weiterhin in vollem Umfang zur Verfügung. Wir bieten unseren Kunden selbstverständlich auch den kompletten Service wie bisher“, ergänzt die Küchenspezialistin.




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