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Neujahrsempfang 2019 der Stadt Cottbus: Stadt ehrt Mut-Bürger

11. Januar 2019 | Von | Kategorie: Cottbus |

Empfang für 1300 Gäste in der Stadthalle Cottbus.

Neujahrsempfang 2019 der Stadt Cottbus: Stadt ehrt Mut-Bürger
Gewagt und gewonnen: Michael Wahlich hat den FC Energie als Präsident zurück in den Profibereich geführt. Dafür durfte er sich jetzt in die Ehrenchronik der Stadt eintragen

Cottbus (MB). Lebensfreude und städtisches Selbstbewusstsein prägten die Bilder beim traditionellen Neujahrsempfang in der Stadthalle. Gemeinsam mit dem Cottbuser Sänger und Pop-Poeten Alexander Knappe präsentierten sich Feuerwehr-Kameraden aller Altersstufen auf der Bühne – stellvertretend für viele mutige und engagierte Gestalter des städtischen Alltags. Für besondere Leistungen gab es wieder Eintragungen in die Ehrenchronik. Mit großem Beifall bedankten sich dabei alle Gäste bei Michael Wahlich, der unter beträchtlichem persönlichen Risiko und mit viel Kraft das Energie-Präsidentenamt ausfüllte und dabei den Club wieder auf Profirasen führte. Mit ihm wurde ein alter FCE-Leidenschaftler geehrt: Dieter Merz, einst als „Fernseh-Merz“ und Vereinsförderer in aller Munde. Weiter schrieben sich in die Chronik der Mut-Bürger ein: Rechtsanwalt Peter Albert, der der Bürgerstiftung vorsteht, Eggert Lubitz vom deutschlandweit bewunderten, als Verein geführten Flugplatzmuseum, die einst weltmeisterliche Fallschirmspringerin Dr. Carola Wiesner, jetzt Vorstandsmitglied im Landessportbund, sowie die Malermeister Roland und Jürgen Gehrmann.
Oberbürgermeister Holger Kelch thematisierte die Lage erneut ziemlich lyrisch: Digitale Perspektiven werden, falls entsprechende Zuwanderung stattfindet, Cottbus auf 108 000 Einwohner wachsen lassen. Eine Vision, der er realwirtschaftliches Desaster gegenüberstellte. Die Arbeitsplätze des bundeseigenen Bahnwerkes sind unsicher und für wegfallende Jobs im Energiesektor ist keinerlei Ersatz bekannt.
Etwas unglücklich und uneinsichtig thematisierte Kelch die Kommunikationsfehler seines Hauses. Statt darüber zu schweigen, kritisierte er Stimmen „die in der Ferne über Cottbus tönen.“
Überwiegend begeistert, waren sich die Gäste im Rest des Abends persönlich sehr nahe und nicht nur, wie der wirre Titel verhieß „als Teil eines Netzwerkes miteinander – digital und von Mensch zu Mensch – verbunden“.

Stadtverordneter Maresch (Unser Cottbus) hatte es abgelehnt, den Stadtempfang zu besuchen.

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