Knapp das Finale verpasst.

Spremberg/Hamburg (MB). Zum Saisonfinale der Judo-Bundesliga gelang den Männern des KSC ASAHI Spremberg Historisches: Beim Hamburger Judo-Team setzte sich die Mannschaft mit 9:3 durch und bezwang damit erstmals in der zehnjährigen Bundesliga-Geschichte die Hanseaten.
Kapitän Luc Meyer, Maximilian Standke und Viktor Becker sorgten für einen starken Start. Nach weiteren Siegen von Oleksii Boldyriev, Lenny Prahl, Melvin Noack und Erik Heinemann war der Auswärtssieg perfekt. „Hamburg ist das einzige Team der Liga, gegen das wir noch nie gewonnen haben. Heute wollen wir Geschichte schreiben“, hatte Trainer Mike Göpfert vor dem Kampf angekündigt.
Der Sieg reichte allerdings nicht mehr für den Einzug ins Final Four. Der amtierende Deutsche Meister UJKC Potsdam gewann zeitgleich deutlich mit 10:4 gegen Bottrop und sicherte sich damit den entscheidenden Vorsprung. ASAHI beendet die Saison somit auf einem starken dritten Platz.
„Wir können stolz auf unsere Jungs und auch auf die Saison sein. Wir haben in Potsdam dem amtierenden Deutschen Meister einen Punkt abgeknöpft, endlich Hamburg bezwungen und mit Platz drei nur knapp das Finale verpasst“, bilanzierte Präsident Dirk Meyer.
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