Deutsch-ruandische Tanz-Uraufführung in der Kammerbühne.

Cottbus (MB). Am Montag, 13. April, 19.30 Uhr, gastiert in der Kammerbühne des Staatstheater Cottbus das Urban Women Collective aus Kigali mit der Tanzcompagnie des Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau. Gemeinsam präsentieren sie die deutsch-ruandische Tanz-Koproduktion „Romeo / Juliet Paradise“. Ausgehend von einer weltweit bekannten Liebesgeschichte entstand ein Tanzstück, das unterschiedliche Bewegungssprachen miteinander in Dialog bringt und kulturelle Perspektiven verbindet.
Ruanda, das malerische „Land der tausend Hügel“, zählt zu den dynamischsten Ländern Ostafrikas. Die rasante gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung bildet einen fruchtbaren Boden für eine energiegeladene zeitgenössische Theaterlandschaft. In der Hauptstadt Kigali hat sich in den vergangenen Jahren eine Tanzszene etabliert, die in Subsahara-Afrika ihresgleichen sucht.
Zwei Shootingstars dieser Szene bringen nun ihre einmalige Mischung aus traditionellen afrikanischen Tanzstilen und Urban Dance nach Cottbus.
Im Trio mit Elise de Heer präsentieren die Choreografen Winnie Ange und Eya Khalifa eine Stückentwicklung, die auf zwei weltbekannten Motiven basiert: Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“, die Geschichte einer verbotenen Liebe, sowie dem biblischen Paradies als Sinnbild für Ursprung, Vollkommenheit und Sehnsucht. Es entsteht eine intensive Performance, die unterschiedliche Tanzsprachen und kulturelle Perspektiven verbindet und zentrale Fragen des menschlichen Zusammenlebens verhandelt.
Karten sind erhältlich im Besucherservice (Großes Haus) sowie online.
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