
Leser erinnern sich an die Oderstadt Crossen mit ihren alten Bauten
Mehrere Leser haben die richtige Antwort auf unser Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Herbert Ramoth aus Cottbus. Er schreibt folgendes: „Für mich war die abgebildete Kirche auf dem Foto, es ist die Marienkirche, die Lösung des Sommertour-Rätsels: Crossen an der Oder. Im Juli 2015 sind wir über Crossen zu einer mehrstündigen, sehr interessanten und lehrreichen Führung durch die Bunkeranlagen der Festungsfront Oder-Warthe-Bogen (Ostwall) gefahren. Zuvor hatten wir noch die mit 36 Metern weltweit höchste Christus-Statue in Swiebodzin/Schwiebus besucht, alles lohnenswerte Ausflugsziele! Crossen liegt an der Mündung des Bober in die Oder. Erste Erwähnung erfolgte unter „Crosno“ bereits im Jahr 1005. Durch die heftigen Kämpfe gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde besonders die Altstadt von Crossen stark beschädigt. Die seinerzeit evangelische Marienkirche (jetzt katholische St. Hedwigs-Kirche) und wenige andere Gebäude wurden dabei verschont. Nach Kriegsende begann die Vertreibung der deutschen Einwohner, und Crossen wurde unter polnische Verwaltung gestellt. Der Wiederaufbau der Stadt begann erst Mitte der 1950er-Jahre, allerdings deuten noch heute viele freie Flächen auf die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges hin.“
Heinz Halpick aus Schwarzheide schreibt: „Das Bild zeigt das ehemalige Crossen an der Oder. Die Historie der Stadt begann im Jahre 1005. Der Ort Crossen hatte im Laufe der Jahrhunderte eine wechselvolle Geschichte.“
Arno Schulz aus Guben merkt an: „Die Position des Fotografen ist mir noch unklar, im Vordergrund befindet sich vermutlich der Oderhafen. Die evangelische Marienkirche im Hintergrund hat, im Gegensatz zu den Gebäuden rund um den Markt, die Kämpfe 1945 überstanden. Das Türmchen dahinter kann ich nicht zuordnen, es könnte zum Schloss (teilweise noch heute Ruine) gehören.“
E. Gruenhein merkt an: „Das Bild zeigt Crossen, und es ist bemerkenswert und richtig, dass Sie Crossen der Niederlausitz zuordnen, obwohl es an der Oder hinter dem Bober-Zufluss liegt. Die Wirtschaft (IHK) hat die Niederlausitz immer durch die Kreise definiert: Calau (109 100), Sorau (87 500), Luckau (74 800), Crossen (60 565), Cottbus-Land (53 800), Cottbus (50 400), Guben-Land (45 700), Guben-Stadt (40 600), Spremberg (39 700), Forst (35 900) und schließlich Lübben (33 600). Die Angaben beziehen sich auf das Jahr 1925. Der sonst dünn besiedelte Kreis Crossen profitierte vor allem von Sommerfeld im Süden. Nordöstlich dehnte sich der Kreis und damit die Niederlausitz bis Topper (Toporow) aus, also weit über den Oder-Fluss hinaus.“
Gewonnen haben heute Charlotte Rüssel, Michael Kuhrt sowie Peter Lenhart.
Herzlichen Glückwunsch!
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