Schlagwort: Damals war’s

  • Feldpost aus Guben – die Ansichtskarte erinnert an die verlorene Altstadt

    Feldpost aus Guben – die Ansichtskarte erinnert an die verlorene Altstadt

    Die Drogerie war auch die Tankstelle. Ein Motiv aus einem Feldpost-Nachlass wurde in der ersten Rätselrunde dieses Jahres zum Thema. Frank Irmer aus der Cottbuser Philipp-Melanchthon-Straße hat herausgefunden: „Wir sind im alten Guben, heute Gubin. Mit der Sichtachse und der Stellung der Stadt-/Hauptkirche – noch erhalten – um 1910 komme ich auf alten Karten zur…

  • Cottbus: Rücken an Rücken zu „Paulaner“

    Cottbus: Rücken an Rücken zu „Paulaner“

    Unten luden „Beichers Bierstuben“ ein, oben musizierte „Wachholder“. Ganz zuverlässig gab unsere Leserin Eva Dietrich aus Kolkwitz Auskunft. Sie hat bis 1982 in dem Haus gewohnt und schickte ein Bild mit, auf dem sie selbst vor der Haustür steht: „In Erdgeschoss war eine Kneipe mit fast immer geschlossenen Jalousien. Die Öffnungszeiten kannten nur Insider. Oben…

  • Cottbus: Baustelle Gaststätte „Freundschaft“

    Cottbus: Baustelle Gaststätte „Freundschaft“

    Im heutigen Restaurant wurde gut gegessen und abends war Tanz oder Disco. Reinhard Borrmann schreibt: „Hier entsteht die Gaststätte Freundschaft, heute Athos. In der Leipziger Straße rechts im Bild Teil des Hochhauses und im Bild links ist die 15. Oberschule und eine Einkaufsstätte zu sehen.“ Marion Bharke heute aus Cottbus-Branitz erinnert sich: „Bei der Baustelle…

  • Der Linienbus am Berliner Platz in Forst

    Der Linienbus am Berliner Platz in Forst

    Ungarischer „Ikarus“ in der auferstandenen Rosenstadt Forst. Viele schöne Impressionen erreichten uns: Aus Cottbus schreibt Herbert Ramoth: „Das ist die Berliner Straße in der Kreisstadt Forst etwa Anfang der 1960er Jahre. Für eine Stadt, die nach dem Krieg zu etwa 85 Prozent zerstört war, ein Bild des Wiederaufbaus, gewürdigt auch mit dieser Ansichtskarte. Der IKARUS…

  • Ein Stück der alten Einkaufsmeile in Spremberg

    Ein Stück der alten Einkaufsmeile in Spremberg

    Nicht nur Spremberger erinnern sich an die Berg-Drogerie und Nachbarn. H.-J. Klammer aus Gotha sieht in seiner Heimatstadt „die Lange Straße / Ecke Amaliengasse. Das war mal die Drogerie Polske. In dem anderen Eckgebäude war das Textilgeschäft der Familie Tillack, mit deren Tochter ich in einer Schulklasse war. Links neben der Drogerie war ein Gemüsegeschäft…

  • Die schöne Cottbuser Bahnhofshalle

    Die schöne Cottbuser Bahnhofshalle

    Heinz Frankenberg aus der Cottbuser Rosa-Luxemburg-Straße. „Durch diese schöne Halle bin ich vermutlich mal im Kinderwagen geschoben worden. Meine Entscheidung mache ich an den drei Pendeltüren fest, die vermutlich erhalten geblieben sind und dann nach dem Krieg im Ersatzbau wiederzufinden waren. Die schlecht zu entziffernde Werbeschrift über den Türen dürfte auch zu Cottbus passen. (Sparkasse;…

  • Aus Gubener goldenen Weinbaujahren

    Aus Gubener goldenen Weinbaujahren

    In Scharfenbergs Altdeutschen Weinstuben wurde noch im Kriege getanzt. Aber Manfred Gnida vom Weinberg in Spremberg hat die ganze Gubener Weintradition parat: „Wenn auch heute in der Niederlausitz, zum Beispiel in Jerischke, Schlieben, Klein Oßnig, Wolkenberg oder Grano, mit dem Weinbau eine ehemalige Tradition belebt wurde, so ist die abgebildete Weinadresse doch Guben. Bereits seit…

  • Umsteigen am alten Berliner Platz in Cottbus

    Umsteigen am alten Berliner Platz in Cottbus

    Statt der Kapellenstraße gibt es heute die Mall im Lausitzer Hof. Brigitte Albrecht vom Striesower Weg in der Vogelsiedlung Cottbus sagte uns am Telefon: „Die Lösung ist eindeutig C, am Berliner Platz. Das entspricht meiner Erinnerung.“ Elektroprofi Gerd Voß hat die Bildstimmung genau verinnerlicht: „Es ist ein sonniger Tag, die Sonne scheint von Süden auf…

  • Guben: Einst Prägeort für polnisches Kleingeld

    Guben: Einst Prägeort für polnisches Kleingeld

    Nur bis 1919 lud die Gaststätte mit Kaffeegarten und Gondelteich ein. „Hier kenne ich mich aus“, freut sich Arno Schulz aus Guben. „Angetrieben durch das Schwarze Fließ, war hier eine Walke, eine Getreidemühle und von 1751 bis ‘55 auch eine Münzwerkstatt, wo polnische Schillinge geschlagen wurden. Sie wurde im Siebenjährigen Krieg zerstört. Die Getreidemühle, nicht…

  • Cottbus: Ein „Damals“ als Premieren-Zugabe?

    Cottbus: Ein „Damals“ als Premieren-Zugabe?

    Das Programmheft von „Messeschlager Gisela“ hat Bezug zum Rätselhaus. Jens Pumpa aus Cottbus konnte recherchieren: „Die Fabrikantenvilla Ostrower Straße 15 wurde vermutlich 1878 gebaut. Sie ist ein kubischer Putzbau unter flachem Pultdach nach italienischem Vorbild. Ersteigentümer war Adolf Westerkamp, der sie mit Christoph Hasselbach bewohnte. In der DDR war das Gebäude Sitz des VEB Denkmalpflege.…