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Schmuckideen zum Totensonntag - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Schmuckideen zum Totensonntag

Schmuckideen zum Totensonntag
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Schmuckideen zum Totensonntag

13. November 2020 | Von | Kategorie: Ratgeber, Trauer |

 Individuelle Ideen mit kräftigen Blüten und natürlichen Materialien für den Grabbesuch am Totensonntag.

Region (MB). Die Temperaturen sind in den vergangenen Wochen merklich gesunken und damit sind auch die sommerblühenden Pflanzen auf dem Grab unansehnlich geworden. Höchste Zeit sich um die Gestaltung für die kalte und dunkle Jahreszeit zu kümmern.
Für Wechselbepflanzungen eignen sich eine ganze Reihe bunter Herbstblüher, die besonders in der tristen Zeit zum Hingucker werden und auch bei Minusgraden noch ein schönes Bild zaubern. Besonders leuchtend und für Strukturbepflanzungen sehr gut einsetzbar sind Alpenveilchen, eine nicht winterharte Staude, die es in vielen Farben vom klaren Weiß bis zu einem kräftigen Violett-Ton gibt. Besonders Mini- und Midi-Typen sind für die Bepflanzung sehr gut geeignet, die Minis vor allem auf Urnengräbern. In Miniatur blühen auch Hornveilchen, in deren Farbpalette sich auch gelb- und orangefarbene Blüten sowie viele Spielarten finden. In vielen Rosa- und Lilatönen gefällt die Knospenheide, deren Knospenfarbe über den ganzen Winter anhält und oftmals auch als Bodendecker gepflanzt wird. Interessant sind neue Züchtungen mit gelbgrünen, grau bis hin zu schwarzen Knospen. Zudem gibt es Trio- oder Quadro-Pflanzen, drei oder vier verschiedene Sorten in einem Topf, die sich auch für Schalenbepflanzungen eignen. Kombiniert werden Knospenheide oder Alpenveilchen gerne mit der silbrigen Stacheldrahtpflanze, einer mehrjährigen Staude, verschiedensten Gräsern und Blattschmuckpflanzen, wie Purpurglöckchen.
Mehr und mehr verzichten Angehörige aber auch auf eine Wechselbepflanzung und wünschen sich ein natürlich anmutendes Grab. Dazu sollte bei der Bepflanzung auch auf Stauden oder kleine Gehölze geachtet werden, die im Herbst blühen oder fruchten, wie Herbstanemonen, Astern oder Christrosen. Kleinwüchsige Gräser passen sehr gut dazu.
Während als Basis traditionell Koniferengrün verarbeitet wird, werden als Hingucker auch immer mehr natürlich eingefärbte Holzblumen dekoriert. Auch Zapfen aller Art sind als naturnahe Elemente beliebt. Ebenso sind Blumenzwiebeln oder Grababdeckungen mit Koniferengrün und Tanne eine schöne Wahl. Diese Form der Grabdekoration erfordert jedoch viel Geduld, denn die Koniferen werden als kleine Zweige sorgfältig mit Hilfe von Klammern in die Erde gesteckt, teilweise werden kleine Zweigsträußchen vorbereitet.
Der örtliche Friedhofsgärtner und die Treuhandstellen für Dauergrabpflege bieten Unterstützung an.
In vielen Friedhofsgärtnereien steht in dieser Zeit meist eine große Palette  kreativer Werke zur Auswahl.


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