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Cottbus genehmigt Deutschlands größte schwimmende PV-Anlage

Cottbus, Top-Themen | Von | 28. Oktober 2022

Blick vom Aussichtsturm Teichland

So soll es dann einmal von dem Aussichtsturm Teichland auf dem Cottbuser Ostsee aussehen – Der Bau für die Floating-PV könnte bereits im Frühjahr 2023 beginnen. Foto: LEAG

Cottbus (MB). Auf dem Weg zum Ziel eines CO2-freien Hafenquartiers hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Cottbus am Mittwoch, 26. Oktober 2022, den Satzungsbeschluss für die 21-MWp-Floating-PV-Anlage auf dem Cottbuser Ostsee verabschiedet. Damit können LEAG und EP New Energies (EPNE) noch in diesem Jahr den Bauantrag für Deutschlands größte schwimmende PV-Anlage einreichen. Dem Satzungsbeschluss war eine Beteiligung der Öffentlichkeit und der zuständigen Behörden vorausgegangen, die im Sommer letzten Jahres gestartet war. Mit Vorliegen der Baugenehmigung könnte der Einbau der Dalben zur Verankerung der Anlage auf dem Bergbaufolgesee im kommenden Frühjahr 2023 beginnen.
Oberbürgermeister Holger Kelch, begrüßt die Weichenstellung durch die Stadtverordneten der Stadt Cottbus. „Die Stadt Cottbus hat sich die Entwicklung eines CO2-neutralen Hafen- und Stadtquartiers als Ziel gesetzt, um der Stadtentwicklung neue Impulse zu verleihen. Floating-PV ist dabei nur der erste Schritt, den wir jetzt gemeinsam gehen, weitere Projekte wie Windenergieanlagen und eine Seewasserwärmepumpe werden folgen. Gemeinsam mit der LEAG wollen wir Energieprojekte umsetzen, die den Kriterien Innovation, Nachhaltigkeit und Klimaschutz Rechnung tragen und im Einklang mit den Entwicklungszielen des Bergbaufolgesees in den Bereichen Naherholung, Tourismus und Naturschutz stehen und ebenso einen wichtigen Teil für die Energieunabhängigkeit sicherstellen.“
Die Größe des Cottbuser Sees ermöglicht es, die PV-Anlage mit größtmöglichem Abstand zu allen touristisch genutzten Seeufern und außerhalb geplanter Schifffahrtsrouten zu beplanen. Aufgrund der flachen Ausführung wird sie zudem von den Ufern kaum wahrnehmbar sein. Die geplante Jahreserzeugung von ca. 20.000 Megawattstunden würde rechnerisch ausreichen, um 5.700 Haushalte mit Strom zu versorgen.

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