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Spremberger SPD ehrt alte Genossen

Spremberg | Von | 6. November 2015

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Ehrung der Spremberger SPD-Genossen, die seit Januar 1990 Mitglied sind Foto: T. Richter-Zippack

Ortsverein begeht 25. Jahrestag seiner Neugründung / Dietmar Woidke zu Gast:
Spremberg (trz). Bereits am 18. Januar hatte sich die Neugründung des Spremberger SPD-Ortsverbandes zum 25. Mal gejährt. Gefeiert wurde allerdings Ende Oktober. Erst dann hatte Brandenburgs SPD-Landesvorsitzender und Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke einen freien Platz in seinem prallgefüllten Kalender gefunden.
Woidke war es auch, der, sobald er in die ehrwürdige Weskower „Schilfhütte“, das Gründungslokal vom Winter 1990, die Krawatte ablegte. „Ich bin ja jetzt zu Hause angekommen“, lautete seine Begründung. Der Naundorfer sagte, dass die Spremberger sehr stolz auf das Erreichte in den vergangenen 25 Jahren sein dürften. Damals wie heute sei die SPD eine Partei der kleinen Leute, die ihre Brötchen mit eigener Hände Arbeit verdienen. Nicht zuletzt hätten die Sozialdemokraten durch ihre Politik maßgeblich mitgeholfen, Arbeitsplätze in der Region zu erhalten beziehungsweise neu zu schaffen.
Dirk Süßmilch, Vorsitzender des Ortsverbandes Spremberg, erinnerte, dass es vor einem Vierteljahrhundert bereits den vierten Neuanfang der SPD in Spremberg gab. Anno1873 war die erste Parteigruppe in der Spreestadt ins Leben gerufen worden. 1890 erfolgte ein Neubeginn nach den Sozialistengesetzen. Dann im deutschen Schicksalsjahr 1945. Und schließlich im Zuge der politischen Wende in der DDR Anfang 1990. Übrigens gab es bis zur nationalsozialistischen Zeit SPD-Vereinigungen nicht nur in Spremberg, sondern auch in mehreren Orten der Umgebung. Beispiele sind Welzow, Proschim, Haidemühl sowie Schwarze Pumpe. „Wir sehen also, dass der sozialdemokratische Gedanke verschiedene Zeiten überlebt hat“, resümierte Dirk Süßmilch.
Noch heute gibt es eine ganze Anzahl von Mitgliedern, die vom ersten Tag an dabei sind. Dazu zählen beispielsweise der Spremberger Stadtverordnete Klaus Grüneberg, der Vorsitzende des Groß Buckower Heimatvereins, Jens Schima, Albrecht und Irene Pappenroth vom örtlichen Mieterbund sowie Bärbel und Hubert Lamm. „Wir waren 1989/1990 auch bei anderen Parteiveranstaltungen zugegen. Doch die SPD hat uns am meisten zugesagt“, erinnert sich Hubert Lamm. Der heute 71-Jährige hatte vor 25 Jahren sogar für die letzte DDR-Volkskammer kandidiert.



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