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Forst: Hier jagte Brühl

Bilder aus dem alten Forst (Lausitz) | Von | 10. November 2012

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So sah das Jägerhaus des Grafen Brühl 1941 aus, bevor es im Jahr 1945 abbrannte | Foto: Sammlung Plache

 

Hier jagte Brühl / Jägerhaus des Grafen brannte ab
Waltraud Richter rief zum Rätselbild an: „Das ist das Jagdschloss am Stern. Mehrere Wege führen zum ehemaligen Schloss des Grafen Brühl. Das Schloss liegt zwischen Pokuschel und Teuplitz mitten im Wald. Von der Chaussee und anderen Orten führen mehrere Wege dahin. Die gesamte Gegend ist eine wunderbar zu erwandernde Natur.“
In Wolfgang Plache wurden Erinnerungen wach: „Zu dem Aufnahmeort habe ich eine angenehme und aus der Sicht meiner Familie eine traurige Geschichte zu erzählen. Bis Anfang 1945 brachte mich meine Mutter sehr oft hierher. Meine Tante und mein Onkel, Hans Lewandowski, der letzte Förster des Forsthauses ‘Stern’ und Hüter des ‘Tiergartens’ betreuten mich. Ich war gerade erst vier Jahre. Es gibt viele Geschichten, die meine Familienangehörigen übermittelt haben. Als sich 1945 die Rote Armee Forst näherte, kam auch eine Einheit am Forsthaus an. Hier wurde auch eine sogenannte Stalinorgel aufgebaut. Mein Onkel hatte seine Försteruniform an und glaubte, ihm wird man nichts antun. Es war ein Irrtum! Das Häuschen auf dem Foto ist das Jagdhäuschen des Grafen v. Brühl. Es stand unmittelbar auf dem Gelände des Forsthauses. Als Anhang habe ich aus der Fotosammlung meiner Familie mal eine andere Ansicht beigefügt (Aufnahme vom 5.10.1941). Heute ist nur noch ein überwachsenes Fundament zu sehen. 1945 brannte das Forsthaus ab.



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