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Der Gartentrend geht zum Hochbeet

Bauen & Leben | Von | 4. März 2022

Hochbeet

Ein Hochbeet ist eine kleine Gemüsefabrik, denn die Erträge sind bis zu dreimal so hoch wie im normalen Beet. Wichtig: Die Pflanzen sollten nicht zu eng stehen, das beugt auch Krankheiten vor. Foto: txn

Region (MB). Der Frühling steht vor der Tür und damit beginnt auch wieder die Arbeit im geliebten Garten. Besonders beliebt sind derzeit Hochbeete. Sie reduzieren nicht nur das mühsame Arbeiten in Bodennähe, es lässt sich so auch deutlich mehr Gemüse ernten als auf ebenerdigen Flächen. Da sich der Boden schneller erwärmt wachsen die Pflanzen schneller. Außerdem ist ein Hochbeet unabhängig von der Bodenqualität vor Ort.
Ob aus Holz, Stein oder Metall – das Material des Hochbeets hat wenig Einfluss auf den Ertrag. Wichtiger ist die Höhe. Sie sollte ausreichen, um mehre Schichten einzufüllen, denn die Befüllung ist besonders wichtig. Astschnitt, Gartenabfälle und Erde zersetzen sich. Dabei entsteht Wärme und gleichzeitig werden auch Nährstoffe freigesetzt. Den Abschluss nach oben bildet eine torffreie Spezialerde, die auf die Bedürfnisse von Gemüse abgestimmt ist.
Um die Erträge zu optimieren wird nicht einfach „drauflosgepflanzt“, sondern das Hochbeet in Reihen aufgeteilt. Bei den kürzeren Querreihen passen mehr Gemüsesorten ins Hochbeet, bei Längsreihen erhöht sich der Ertrag je Sorte. Die mitunter sehr feinen Samenkörner führen dazu, dass Pflanzen sehr eng wachsen. Sie werden dann „verzogen“, sobald sich die ersten Blätter zeigen. So können sich einzelne Pflanzen besser entwickeln, ohne sich Licht und Wasser streitig zu machen. Ein ausreichender Abstand ist vor allem bei Wurzelgemüse wichtig.
Ab März kann der dann Spaß beginnen. Dann kommt die Saat von Möhren, Steckzwiebeln, Radieschen, Asiasalat, Kohlrabi, Pastinaken, Mairüben, Wilde Rauke, Rote Bete und Erbsen in die Erde. Bei Kohl, Tomaten oder Kürbis sollten die Pflanzen spätestens nach dem ersten Jahr der Nutzung mit einem organischen Dünger unterstützen.

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