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Spargel - Märkischer Bote
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  • Heimischer Spargel schmeckt Heimischer Spargel schmeckt

Heimischer Spargel schmeckt

Heimischer Spargel schmeckt "echt" am besten
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Heimischer Spargel schmeckt „echt“ am besten

23. April 2021 | Von | Kategorie: Region |

Frische erkennen: Darauf müssen Spargelliebhaber beim Kauf achten.

Heimischer Spargel schmeckt

Die diesjährige Spargelsaison hat begonnen, so das endlich wieder deutscher Spargel verfügbar ist. Auch auf den Spargelfeldern von Meiers Markt wird das beliebte Gemüse bereits geerntet. Wer Lust auf die leckere Delikatesse hat, kann vor Ort frischen Spargel direkt vom Erzeuger erwerben. Foto: A. Rink

Region (MB). Viele haben sie voller Sehnsucht erwartet: die Spargelsaison. Endlich ist Spargel aus deutschen Anbaugebieten wieder im Handel – und der schmeckt ja bekanntlich besonders gut, insbesondere der aus der Lausitz! Da bei regional angebautem Spargel die langen Transportwege entfallen erreicht dieser oft noch am Tag der Ernte den Verbraucher. Somit ist heimischer Spargel nicht nur geschmacklich, sondern auch aus ökologischer und sozialer Sicht den aus Übersee importierten Alternativen vorzuziehen.
Einige heimische Erzeugerbetriebe bieten dank Nutzung von Bodenheizungen bereits seit Anfang März die ersten Stangen an.
Im April geht’s mit der Spargelzeit so richtig los und alle können die weißen Stangen aus ihrer Lieblingsregion genießen. Dass Brandenburg guten Spargel ‘macht’ hat sich über die Ländergrenze hinaus herumgesprochen. Damit man sich jedoch nicht nur auf den Geschmack verlassen muss, wird der Spargel auch regelmäßig überprüft. Die Versuchung, einen Spargel aus dem Ausland unter deutscher Flagge zu verkaufen, könnte angesichts der Preisunterschiede schließlich groß sein. Aufschluss über die Echtheit gibt ein sogenannter „isotoper Fingerabdruck“. Seit 2004 gibt es eine bundesweite Datenbank zu den unterschiedlichen Fingerabdrücken eines jeden Spargels, bei denen sich sogar die einzelnen Anbauregionen in Deutschland voneinander unterscheiden lassen.
Doch zurück zum Geschmack. Der ist natürlich besonders gut, wenn die Stangen frisch vom Feld kommen. Und wie es um die Frische steht kann man auch leicht selbst überprüfen. So erkennt man sie am geschlossenen Kopf sowie daran, dass sich die Stangen fest anfühlen und prall und knackig aussehen. Ist die Schnittstelle noch feucht, spricht auch das für Frische. Ist sie bereits angetrocknet, hilft leichtes Einritzen mit dem Fingernagel: Tritt dabei Saft aus, so kann man das Produkt unbesorgt kaufen. Und dann ist da natürlich noch der Quietschtest: Wenn man die Stangen aneinander reibt und sie dabei quietschen, ist man auf der sicheren Seite.
Wer den Spargel erst später zubereiten möchte, wickelt ihn in ein feuchtes Tuch und an der kühlsten Stelle im Kühlschrank kann er noch bis zu drei Tage gelagert werden.
Spargel kann aktuell direkt von den regionalen Bauern in Märkten oder an Ständen bezogen werden. Als lohnende Alternative für Spargelfans, die sich nicht gerne selbst an den Herd stellen besteht auch die Möglichkeit diesen fertig zubereitet aus dem Restaurant zu beziehen. Der Verzehr vor Ort ist zwar momentan nicht möglich, viele Gaststätten bieten allerdings die Möglichkeit die lecker zubereiteten Spargelmenüs, inklusive Suppen und Desserts, vor Ort abzuholen oder auch nach Hause liefern zu lassen.

Heimischer Spargel schmeckt

Frischer Spargel mit Kartoffeln, Schinken und Sauce Hollandaise ist ein Klassiker! Er schmeckt aber auch im mediterranem Stil aus dem Ofen und mit etwas Parmesan F.: I. Kilian

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