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Cottbus: OB schläg Dezernat für Wirtschaft vor

26. Juni 2020 | Von | Kategorie: Cottbus |

Vier Säulen tragen den Cottbuser Strukturwandel / Dank an Theater-Retter

Cottbus: OB schläg Dezernat für Wirtschaft vor

Der Cottbuser Fachbereich Stadtentwicklung hatte die Beiräte für Belange von Menschen mit Behinderung und der Seniorinnen und Senioren zu einem Altstadtrundgang im Rahmen des Mobilitätskonzepts gebeten. Serviceleiter Sven Koritkowski (Bildmitte) gab Erläuterungen. Einige Hinweise, speziell von den Menschen mit Behinderung, konnten aufgenommen werden, um ins große Konzept Eingang zu finden Text u. Foto: Joachim Rohde

Cottbus (h.) Mit einem konzentrierten Bericht meldete sich Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) im Arbeitsraum der Stadtverordneten zurück. In einer inhaltlich überladenen Sitzung aus Überhängen in seiner Abwesenheit dankte er für Verständnis während seiner Auszeit. Kelch hatte sich sieben Augenoperationen unterziehen müssen, eine weitere steht noch aus. Da es keinerlei Kommunikation zu dieser Personalie gab, war es zu einer Bürgeranfrage in Hinsicht des Rücktritts aus Gesundheitsgründen gekommen. Diese zunächst rechtswidrig unterdrückte Anfrage wurde nun behandelt und die Autorin gerügt.
Ungeachtet solchen Demokratie-Schwächelns zeigte sich Kelch entschlossen, das Heft des Handelns wieder deutlich an sich zu reißen. Wesentlichster Aspekt seiner Rede: „Ich will über den Sommer die Grundlagen für die Bildung eines Wirtschaftsdezernats in der Stadtverwaltung schaffen.“ Diese von diesem Blatt seit Jahren vorgeschlagene Position werde er in Abstimmung mit GWC-Chef Prof. Dr. Torsten Kunze (CDU) behandeln. Es ist nicht auszuschließen, dass Kunze selbst der künftige Wirtschaftsdezernent und damit zweitmächtigste Mann der Stadt wird. Klare Strukturen seien überfällig, legte Kelch nach und nannte vier Säulen für den Wandel: Die künftige Mediziner-Ausbildung mit dem CTK als digitales Leitkrankenhaus, das Bahnwerk für die Wartung modernster Schienenfahrzeugtechnik, die endlich zu profilierende BTU und – neue Töne in dieser Bewertung – die heimische Wirtschaft mit ihren „mutigen Unternehmen, Handwerkern und Gründern“. Kelch, der sein Rathausteam überschwänglich lobte, wagte hier Kritik: „Wir müssen immer wieder Wege ebenen und nicht verbauen.“ Die Mittel dafür seien begrenzt, aber auch eine bescheidene Maßnahme, wie jetzt das Erlassen der Gebühren für Terrassennutzungen und das Halbieren von Marktmieten, zeige Wirkung.
Einen ausführlichen Abschnitt seines Berichts widmete der OB dem jetzt scheidenden Interims-Intendanten des Staatstheaters, Dr. René Serge Mund. Der hat dem Haus und seinen Künstlern dreimal in schwierigen Situationen in kaufmännischer und künstlerischer Größe beigestanden, zuletzt als mutmachender Krisenmanager nach dem Rauswurf und Rücktritt von Führungspersonal.
Einen schmissigen Erfolgsbericht zum Ablauf der größten technischen Investition der Stadt seit Jahrzehnten, dem künftigen Gasheizwerk, legte Stadtwerkechef Vlatko Knezevic hin. Trotz Corona gebe es dabei nur minimale Verzögerungen. Wichtiges sei „abgehakt“.

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